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ÖVP verrät Holzbauern und betreibt Arbeitsverweigerung

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "Preisdumping beim Holz schadet Konsumenten wie Landwirten gleichermaßen - und vom Bauernbund gibt es nur leere Versprechungen."

„Heute werden wir eine Änderung des Holzhandelsüberwachungsgesetzes beschließen. Eine strengere Kontrollmöglichkeit von Holz, das im Verdacht steht, illegal geschlägert worden zu sein, ist begrüßenswert, und deshalb werden wir dieses Gesetz auch unterstützen“, erklärte heute, Mittwoch, der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner im Nationalrat.

ÖVP vertagt 19 von 22 Tagesordnungspunkten

Gerade die Forstwirtschaft brauche in diesen Zeiten viel mehr Unterstützung. Hier versage die ÖVP vollkommen und verrate geradezu unsere Holzbauern. „Das, was die ÖVP hier betreibt, ist eine klare Arbeitsverweigerung. Als Beispiel sei an dieser Stelle der letzte Land- und Forstwirtschaftsausschuss genannt, in dem von 22 Tagesordnungspunkten von der ÖVP 19 vertagt wurden. Darunter so wichtige Anträge wie zur Wolfsproblematik, die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie oder ‚Schluss mit Preisdumping und Schleuderaktionen mit AMA Produkten‘“, so der FPÖ-Agrarsprecher.

Rohstoff-Preisverfall durch Billig-Importe

Das größte Problem unserer Holzbauern sei aber das Preisdumping für den Festmeter Holz. „Als die Holzpreise für die Bauern in den Jahren 2016 und 2017 in den Keller rasselten, wurde Bau- und Schnittholz für die Konsumenten aber nicht billiger. Gleichzeitig wurde mit Billig-Importen der Rohstoff-Preisverfall noch weiter angefeuert. Heute haben wir Preissteigerungen von bis zu 80 Prozent auf Bauholz, wovon der Landwirt aber nichts sieht. Eine Lösung durch ÖVP oder Bauernbund ist, bis auf leere Versprechungen, nicht in Sicht“, betonte Schmiedlechner, der Agrarministerin Elisabeth Köstinger aufforderte, endlich in die Gänge zu kommen.


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