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12. Februar 2021 | Medien

ORF hat heute wieder völlig versagt – wer Weltsportart verfolgen will, muss ServusTV einschalten!

FPÖ-Mediensprecher Hafenecker: "Bei GIS-Gebührenerhöhung ist man schnell – bei der Übertragung von Österreichs Sportler des Jahres hingegen schläft ORF-Generaldirektion!"

„Seit Jahren schafft es der ORF nicht, wesentliche Sportereignisse mit österreichischer Beteiligung live zu übertragen. Wenn etwa heute Vormittag Österreichs Sportler des Jahres, Dominic Thiem, in einem epischen Match bei den Australien Open in der absoluten Weltsportart Tennis einen fulminanten Sieg feiert, dann muss der interessierte Zuseher ServusTV einschalten, denn der Salzburger Privatsender zeigt seit Jahren vor, wie öffentlich-rechtliches Fernsehen funktionieren kann. Der ORF hingegen ist nur dann sehr laut und auffallend, wenn es darum geht, die GIS-Gebühren zu erhöhen beziehungsweise die Propaganda der schwarz-grünen Regierung unkritisch und unreflektiert in die Wohnzimmer zu transportieren. Einmal mehr zeigt sich, dass dieser ORF in der derzeitigen Verfassung wirklich entbehrlich ist“, so heute, Freitag, FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker.

Wo ist öffentlicher Mehrwert des ORF?

„Bemerkenswert ist jedenfalls, dass man sich mittlerweile nicht einmal mehr bemüht, den Anschein von öffentlichem Mehrwert zu erwecken, weil durch die politische Situation im Land ohnehin die politische Postenbesetzung am Küniglberg klar definiert ist. Vor diesem Hintergrund muss jedenfalls auch die Debatte geführt werden, ob der ORF künftig wirklich mehrere Sender betreiben muss, ob der öffentlich-rechtliche Auftrag nicht von manchem Privatsender weit besser wahrgenommen wird und ob die Gebührenhoheit wirklich in Stein gemeißelt sein soll. Warum leisten sich die Steuer- und Gebührenzahler ein Milliardenunternehmen, wenn sie dann doch wieder auf Privatsender ausweichen müssen?", fragt sich der Mediensprecher.

Wiederholungen und Einheits-Serien-Brei

"Warum muss der Fernsehzuseher für Sendungen wie etwa 'Narrisch guat', die gefühlt 3.479. Wiederholung von 'How I Meet Your Mother' und 'Mein lieber Onkel Charlie' bezahlen, wenn auf der anderen Seite genau derselbe langweilige Einheits-Serien-Brei von irgendwelchen deutschen Kommerz-Sendern seit Jahren in Dauerschleife gespielt wird? Ein Gutteil des ORF-Programms findet mittlerweile unter der Wahrnehmungsgrenze statt, aber am Küniglberg werden fleißig die letzten Bastionen und 'wohlerworbenen Rechte' verteidigt“, betonte Hafenecker.

Geldregen für Regierungs-Propaganda

„Auch wenn die momentane Chaos-Regierung den Geldregen für den ORF und andere Medien zur Maxime erhoben hat, um damit die mehrheitlich ÖVP-affinen Schlüsselspieler ‚am Berg‘ ruhig zu stimmen und die Berichterstattung ‚regierungskonform‘ zu gestalten, wird es an den nächsten Bundesregierungen beziehungsweise parlamentarischen Mehrheiten liegen, wie mit dieser anachronistischen Zwangsgebühren-Verschwendungsmaschinerie künftig umgegangen werden soll. Denkverbote kann und darf es hier keine geben, und von einem völligen Verkauf bis hin zu einer Teilprivatisierung ist alles denkbar. Am Ende muss es jedenfalls für den Konsumenten mit dem größtmöglichen Nutzen und den geringsten Kosten verbunden sein", sagte Hafenecker.


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