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21. November 2019 | Medien

ORF-ZIB verkommt zur reinen Anti-FPÖ-Propagandasendung

FPÖ verlangt Abschaffung der GIS-Zwangsgebühren, die nur der Finanzierung von Bürokratie und üppigen Gehältern einer breiten Führungsstruktur dient.

ORF-ZIB verkommt zur reinen Anti-FPÖ-Propagandasendung - FPÖ verlangt Abschaffung der GIS-Zwangsgebühren, die nur der Finanzierung von Bürokratie und üppigen Gehältern einer breiten Führungsstrukltur dient.

Foto: FPÖ

Wer sich die "Zeit im Bild" am gestrigen Mittwoch ansah, konnte den eindruck gwinnen, die Verfehlungen der FPÖ wären derzeit das einzig innenpolitisch relevante Thema. „Die Berichterstattung in den Nachrichtensendungen des ORF widersprechen jeglichem Objektivitätsgebot eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die ZIB1 gestern verkam zu einer reinen Anti-FPÖ-Propagandasendung. Man hat den Eindruck, die Beiträge wären von den Pressestellen der politischen Mitbewerber gestaltet worden“, kritisiert heute, Donnerstag, FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär Christian Hafenecker.

Von "Ibiza" über "Casino-Affäre" bis zu "Goldbarren"

Tatsächlich startete die ZIB mit einem Bericht über die Affäre rund um das "ibiza-Video", wo es erst jetzt, sechs Monate nach der Publikation des fragwürdigen Machwerkes, zu nennenswerten Reaktionen seitens der Justiz kommt, was freilich nicht vom ORF kritisiert wurde. Es folgte ein Bericht über die "Casinos Affäre", bei der man den Eindruck gewinnt, die FPÖ hat die politische Postenbesetzung nach Wahlen erfunden. Und schließlich wurde noch - nachdem man das Publikum schon in den ORF-Radio-Nachrichten am Nachmittag damit gelangweilt hatte - die Tatsache thematisiert, dass die Wiener FPÖ "Goldbarren" in Osttirol "hortete", wobei völlig offen blieb, um welche Menge Gold es tatsächlich geht. Ganz abgesehen davon, dass Gold im Gegensatz zum instabilen Euro derzeit eine der wenigen Anlageformen darstellt, die langfristig wertbeständig sind und sich jeder fragt, warum der ORF darüber berichtet, dass die FPÖ ihr Geld sicher anlegt. Will man hier Neidkomplexe schüren?

"Wer das Programm noch sehen will, soll zahlen"

„Fairness, Ausgewogenheit und Neutralität sind für die ORF-Verantwortlichen offenbar Fremdworte. Die Form dieser Anti-FPÖ-Berichterstattung bestätigt die FPÖ in ihrer Forderung, die ORF-Zwangsgebühren abzuschaffen. Wer das Programm im ORF noch sehen will, soll dafür zahlen, wer nicht, soll von Zahlungen endlich verschont bleiben“, so Hafenecker.

Sparen am Programm prägt Ära Wrabetz

„Der ORF-Redakteursrat ist recht spät dran, wenn er über Entwicklungen wie das Sparen am Programm und die Auslagerung von Personal und ganzen Unternehmensteilen klagt. Diese Entwicklungen prägen die Ära Wrabetz seit Anbeginn – also schon seit 13 Jahren“, so heute FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl.

Ausufernde Bürokratie und üppige Chef-Gehälter

„Daher müsste es mittlerweile schon jeder erkennen: Die ORF-Gebühren sichern eine ausufernde ORF-Bürokratie und vor allem das üppige Gehalt einer breiten Führungsstruktur samt dabei permanent geschaffener ‚weißer Elefanten‘ – aber leider nicht die Qualität des Programms, die immer schlechter wird“, betont Kickl und erneuert daher als Konsequenz die langjährige FPÖ-Forderung: „Weg mit den Zwangsgebühren! Wenn der ORF dieses Privileg nicht zu schätzen und im Sinne seiner Kunden zu nützen weiß, dann hat er es schlicht nicht verdient.“


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