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14. September 2019 | FPÖ

Parteitag der FPÖ in Graz - 98,25 Prozent für Hofer

Parteichef Hofer: „35 Prozent für die FPÖ muss die Messlatte bei künftigen Nationalratswahlen sein. Unser Ziel ist nicht Platz zwei oder drei, sondern Platz eins!“

Foto: FPÖ / Andreas Ruttinger

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Die FPÖ begeht heute, Samstag, ihren 33. Ordentlichen Bundesparteitag in der Grazer Messehalle. „Hausherr“ Mario Kunasek sprach in seiner Eröffnungsrede bei diesem „Aufbruchsparteitag“ davon, dass es gelte, die heimattreue Politik fortzuführen. Kunasek, der im November in der Steiermark ebenfalls eine Landtagswahl bestreiten wird, kam auch auf die Nationalratswahl zu sprechen und nahm dabei Anleihe an einem Satz von Norbert Hofer: „Die politischen Gegner werden sich noch wundern, was am Sonntag alles möglich sein wird!“

"Bei der Bundespräsidenten-Wahl kamen wir auf Anhieb auf 35 Prozent"

Norbert Hofer, der seine Hauptrede ohne Manuskript absolvierte, will die FPÖ zur stärksten Kraft in Österreich machen. „Wir dürfen uns nicht mit dem zweiten oder dritten Platz zufriedengeben.  Wir haben bei der Bundespräsidentschaftswahl im ersten Wahlgang, bei dem alle anderen Parteien auch angetreten sind, 35 Prozent der Stimmen erreich! Das ist die Messlatte, die wir uns selbst für die Zukunft legen müssen!“

Ohne FPÖ hätte Österreich anderes Gesicht

Wenn es die FPÖ nicht geben würde, hätte Österreich heute ein anderes Gesicht, sagte der designierte FPÖ-Chef. Der FPÖ beizutreten sei – nach seiner Hochzeit – die beste Entscheidung seines Lebens gewesen. „Vergesst niemals, dass jeder in seiner Funktion das Beste zu leisten hat, und auch ich werde das tun! Ich bin bereit, auch weiter so zu kämpfen, wir müssen alles geben!“

Dank an HC Strache für seine Leistungen

Dank Sprach Hofer an HC Strache für seine Leistungen um die Partei aus. Nun gelte es, die FPÖ breiter aufzustellen und sich inhaltlich zu vertiefen. „Bei meiner Obmannschaft werde ich die Partei so organisieren, dass wir als Erste durchs Ziel gehen!“

"Ohne FPÖ sinkt ÖVP wieder auf Mitterlehner-Nivau"

Kritik übte Hofer an der ÖVP. Dass die Regierung auseinandergeht, hätte nicht sein müssen. Dennoch will Hofer der ÖVP ein Angebot machen, nochmals zu regieren, wenngleich die FPÖ auch Opposition sehr gut könne. „Nehmt unser Angebot an, oder schlagt es aus“, sagte Hofer. Sollte die ÖVP ohne FPÖ regieren, „dann weiß ich, dass die ÖVP in Umfragen bei der Ära Mitterlehner landen wird, und ihr wisst, was passiert, wenn die ÖVP Landeswahlen verliert. Ich hoffe, dass man sich für die Vernunft entscheidet“.

"Kickl bester Innenminister, den Österreich je hatte"

Hofer kritisierte, dass die ÖVP Errungenschaften bewerbe, die in Wahrheit ein Erfolg von Innenminister Herbert Kickl waren. „Kickl war der beste Innenminister, den Österreich jemals hatte“, betonte Hofer. Es sei wichtig, dass es für die FPÖ ein gutes Wahlergebnis gibt, damit er wieder in diese Funktion zurückkehren kann.

Erfolge der FPÖ in der Regierung

Zu sprechen kam Hofer auf die freiheitliche Politik in der Regierung und nannte dabei den Familienbonus Plus und das Ende des Schuldenmachens. Letzteres sei kein Erfolg der ÖVP, die ja seit Jahrzehnten in der Regierung sei. Auch das Thema Integration sprach Hofer an und erinnerte dabei an „Deutsch in den Schulklassen“ oder das Ende von Führerscheinprüfungen auf Türkisch. Was den Umweltschutz betrifft, will Hofer dieses Thema nicht den Grünen überlassen.

Hofer abschließend: „Unser Ziel muss sein, zur stärksten Partei zu werden, weil wir es können und Österreich uns braucht! Wir werden nie wieder an uns selbst scheitern!“

Nach der Pause gegen 13.40 wurde dann das Ergebnis der Parteiobmann-Wahl bekanntgegeben: 98,25 Prozent der 870 Delegierten stimmten für Norbert Hofer - ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Die Partei steht quasi wie ein Mann hinter ihrem Obmann.


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