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Plagiate: Nach Aschbacher sind nun auch Raab und Zadić rücktrittsreif

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Plagiatsexperten lassen an Diplomarbeiten der Ministerinnen kein gutes Haar."

Die Bundesregierung kommt nicht zur Ruhe. Neben Pleiten am laufenden Band – Energiekostenzuschuss, Impflotterie, etc. – rücken nun auch wieder die Diplomarbeiten zweier Regierungsmitglieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. So sei sowohl in der Arbeit von ÖVP-Familienministerin Susanne Raab, als auch in der Dissertation der grünen Justizministerin Alma Zadić massiv plagiiert worden. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz: „Die Vorwürfe sind massiv. Wer in seinen Diplomarbeiten großzügig abschreibt, der hat sich seine akademischen Titel erschwindelt und ist rücktrittsreif. Raab und Zadić müssen endlich Stellung beziehen. Am Ende kann nur der Rücktritt der beiden stehen. Ein Schritt, den vor den beiden bereits Arbeitsministerin Christine Aschbacher gesetzt hat.“

Andere traten schon mit weniger Vorwürfen zurück

Wie ein neues Gutachten belege, seien in Zadić' 220 Seiten umfassender Dissertation gleich 73 Plagiats-Teile gefunden worden. Zum Vergleich: Im Fall des ehemaligen deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg genügten 29 Plagiatsstellen auf 475 Seiten für den Rücktritt des Politikers. Schnedlitz: „Dieser Vergleich zeigt auch, wie massiv die Vorwürfe in Richtung Ministerin Zadić sind. Es geht hier nicht um einige kleine Flüchtigkeitsfehler, sondern offensichtlich um bewusstes Schwindeln. Diese Vorgangsweise geht sich für eine Justizministerin nicht aus. Sie muss zurücktreten.“

Auch für betroffene Universitäten kein Ruhmesblatt

Der FPÖ-Generalsekretär erwartet sich auch von den beiden Universitäten, dass sie entsprechende Schritte setzen, die Gutachten lesen und die Diplomarbeiten einer neuerlichen Prüfung unterziehen. „Es schadet auch dem Ruf einer Hochschule, wenn sie in erster Linie dadurch in die Medien kommt, weil ehemalige Studenten dort Diplomarbeiten abgegeben haben, die den wissenschaftlichen Anforderungen offensichtlich nicht entsprochen haben“, so Schnedlitz abschließend.


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