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04. Oktober 2018 | Gesundheit

Povysil: „Privatkrankenhäuser tragen wesentlichen Teil zur Sicherung des Gesundheitssystems bei“

„Aufstockung der Mittel für den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds ist absolut zu befürworten.“

Taokinesis / pixabay.com

„Die Aufstockung der Mittel für den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) ist eine wichtige Maßnahme im Sinne einer effizienten Gesundheitsversorgung. Die privaten Krankenanstalten leisten einen bedeutenden Beitrag für unser Gesundheitssystem und behandeln jährlich mehr als 100.000 Patienten mit hervorragender Qualität und Effizienz. Rund 25 Prozent der behandelten Erkrankungen betrafen den orthopädischen Bereich, zwölf Prozent Augenerkrankungen. Dadurch werden die öffentlichen Spitäler entlastet, die mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen haben. Wir schaffen Fairness für die Patienten, die unter der Überlastung der Krankenhäuser oft leiden müssen“, erklärte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Brigitte Povysil, hinsichtlich der geplanten Erhöhung der Mittel für den PRIKRAF ab 2019.

Unterschiedliche Dotierung für gleiche Leistung

„Bisher war der Kostenersatz für die Privatkrankenanstalten deutlich geringer als der für landesfondsfinanzierte Krankenhäuser. Es ist aber nicht fair, dass für die gleiche Leistung eine unterschiedliche Dotierung vorgesehen ist. Diese Ungerechtigkeit wird mit der Erhöhung des PRIKRAF nun teilweise ausgeglichen, und wir stärken somit die Effizienz des Gesundheitsangebotes in Österreich. Privatspitäler erhalten keine Beihilfen aus dem Steuertopf, die Behandlung eines Patienten kostet dem Gesundheitssystem daher in Summe auch weniger als in einem öffentlichen Krankenhaus. Im Sinne eines ausgeglichenen Gesundheitsbudgets ist daher die Unterstützung der PRIKRAF-Krankenhäuser notwendig und wesentlich“, betonte Povysil.

Entlastung des Krankenhaussystems durch Privatspitäler

„Uns ist es wichtig, dass die Patienten best- und schnellstmöglich versorgt werden. Die Kapazitäten in den landesfondfinanzierten Krankenanstalten sind begrenzt und immer wieder ist von ,Gangbetten‘ und unzumutbare Wartezeiten für Operationen die Rede. Dies ist für die Patienten eine unmögliche und belastende Situation, die wir bereinigen müssen. Die Privatkrankenhäuser können hierbei einen wesentlichen Teil zur Entlastung des Krankenhaussystems beitragen, daher ist die Aufstockung der Mittel des PRIKRAF im Sinne der Fairness zu befürworten“, so Povysil.


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