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06. Mai 2022 | Südtirol

Provokationen gegen die Südtiroler Bevölkerung sind inakzeptabel!

Italophile Kriegerdenkmal-Pläne: FPÖ-Südtirolsprecher Wurm fordert rasche Einberufung des parlamentarischen Südtirol-Unterausschuss.

Unlängst planten die Alpini in Bruneck eine kriegsverherrlichende Zeremonie, bei der Fragmente des gesprengten Kriegerdenkmals " Kapuziner-Wastl" (Bild) als neues Denkmal enthüllt werden sollten. Zukünftig soll am 26. Jänner ein staatsweiter Alpini-Gedenktag abgehalten werden, um der glorreichen Taten der Alpini im Zweiten Weltkrieg zu gedenken, und nun planen die Alpini auch noch, neben dem Siegesdenkmal in Bozen ein neues Alpini-Denkmal zu errichten. Diese Provokationen gegen die Südtiroler Bevölkerung sind für den freiheitlichen Südtirolsprecher Peter Wurm völlig inakzeptabel.

Österreich muss als Schutzmacht endlich aktiv werden

„Neben dem sukzessiven Abbau der Autonomie häufen sich nun auch die Provokationen gegen die Südtiroler Bevölkerung. Österreich muss hier als Schutzmacht endlich aktiv werden und sich schützend vor die Südtiroler stellen. Eine Protestnote des Bundespräsidenten und der österreichischen Bundesregierung nach Rom wäre ein erster wichtiger Schritt“, betonte Wurm, der dazu aufruft, die österreichische Schutzmacht-Funktion endlich ernstzunehmen.

Parlament soll aktuelle Südtirol-Themen behandeln

Wurm fordert darüber hinaus, den parlamentarischen Südtirol-Unterausschuss schnellstmöglich wieder einzuberufen, um die jüngsten italienischen Provokationen zu eruieren und andere wichtige Themen Südtirol betreffend endlich anzugehen.


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