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25. Juli 2022 | Gesundheit

Quarantäne für COVID-19 ist nicht mehr sinnvoll

Absonderung von Verdachtsfällen verursacht mehr Schäden als Nutzen

Schon lange wird über das Aus von Absonderungen für COVID-19-Verdachtsfälle diskutiert. Doch während andere Staaten, wie etwa Spanien oder Großbritannien, COVID-19 schon seit Monaten ganz ohne Quarantäne wie jede andere Infektionskrankheit behandeln, werden in Österreich neue Verkehrsbeschränkungen erfunden.

„Die Absonderung Kranker macht nur dann Sinn, wenn tatsächlich eine große Gefahr für andere Menschen besteht. Die seit Monaten zirkulierenden SARS-CoV-2-Mutationen der Omikron-Variante sind aber offensichtlich und nachweislich bei Weitem nicht mehr so gefährlich, wie dies die früheren Stämme waren. Deshalb haben diese im Epidemiegesetz nichts mehr verloren“, so der freiheitliche Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak heute. Die Erkrankungsschwere und das Hospitalisierungsrisiko liege inzwischen unter jenem der Grippeviren, welche ja auch nicht im Epidemiegesetz erfasst seien.

„Zudem führen die unverhältnismäßigen Absonderungen in vielen Bereichen zu einem akuten Personalmangel, besonders auch im Gesundheitswesen. Was wir brauchen, ist mehr Hausverstand im Krisenmanagement: Wer krank ist, soll sich krankschreiben lassen und zu Hause bleiben, wer gesund ist, geht arbeiten“, kritisierte Kaniak die aktuelle Politik der Absonderungen. Eine Fortführung der Quarantänemaßnahmen sei ebenso obsolet wie das gesamte COVID-19-Maßnahmengesetz, beides gehöre abgeschafft.

„Sinnvoll ist lediglich die unmittelbare Zutrittstestung zu sensiblen Bereichen wie Spitälern oder Altenheimen. Zudem müssen Risikopersonen unmittelbar und frühzeitig die vorhandenen COVID-19-Medikamente bekommen, denn dadurch kann der Großteil aller schweren Verläufe und Todesfälle verhindert werden“, erklärte der freiheitliche Gesundheitssprecher.


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