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02. September 2022 | Energie, Europäische Union, Wirtschaft

Sanktionen gegen Russland sind zahnlos und schaden nur Österreich

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz an sanktionsfreudige Ministerin Edtstadler: "Die Bundesregierung ist der 'Sensenmann' unserer Souveränität."

„Der EU-Sanktions-Fetischismus, der auch in Österreich bei ÖVP, Grünen, SPÖ und den Neos auf offene Ohren gestoßen ist, erweist sich nicht, wie propagiert, als wirksam gegen Russlands Wirtschaft. Daran ändert sich auch nicht die Verherrlichung derselben durch Ministerin Karoline Edtstadler“, reagierte heute, Freitag, der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz auf eine diesbezügliche Meldung der Austria Presse Agentur.

Euro steht schon 1:1 mit dem US-Dollar

Russland habe auf die Gelsenstiche der EU reagiert und verkaufe seine Energieressourcen im großen Maßstab nach Asien und Indien. Wir EU-Länder würden uns dann an diesen Märkten bedienen und uns wundern, dass die Preise steigen. Schnedlitz: „Der Rubel steigt, der Euro fällt, und die russische Gazprom feiert Rekordgewinne. Wenn der Euro nun 1:1 mit dem US-Dollar steht, läuft da etwas gewaltig schief.“

Versorgungssicherheit der Industrie in akuter Gefahr

„In Österreich steht die Versorgungssicherheit der energiehungrigen Betriebe und die Standortsicherheit auf dem Spiel. Die EU gießt mit Waffenlieferungen in die Ukraine und Ausbildungsabsichten ukrainischer Soldaten Öl ins Feuer der Kriegstreiberei. Wenn in dieser Lage die schwarz-grüne Bundesregierung weiterhin den Kurs der EU mitfährt, ist sie der 'Sensenmann' unserer Souveränität. ÖVP und Grüne haben sich gefälligst nicht um die militärische Beschaffenheit der Ukraine zu kümmern, sondern um die wirtschaftliche Lage und die Versorgungssicherheit Österreichs!“, forderte Schnedlitz ein.


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