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19. Mai 2020 | Wirtschaft

Schrumpfungsprozess in der österreichischen Wirtschaft eindeutig hausgemacht

FPÖ-Industriesprecher Pisec: "Neueste Daten aus Schweden zeigen, dass das Konzept der Kurz-ÖVP keineswegs 'alternativlos' war."

„Ende März, also zwei Wochen nach der bereits vollzogenen Schließung unserer Wirtschaft, hat das Wifo allen Ernstes für Österreich eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit von gerade einmal einem Prozent prognostiziert. Heute wissen wir, dass jeder dritte arbeitsfähige Österreicher arbeitslos beziehungsweise in Kurzarbeit ist. Es ist unwahrscheinlich, dass dem langjährigen Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien und jetzigem Wifo-Chef Christoph Badelt ein derartiger kapitaler Irrtum unterlaufen ist. Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass die schwarz-grüne Regierung das Wifo für ihre eigenen, angeblich 'alternativlosen' Zwecke instrumentalisiert, und dies ist besonders verwerflich“, so heute, Dienstag, der Obmann der Freiheitlichen Industrie und FPÖ-Industriesprecher Bundesrat Reinhard Pisec.

Selbst gesunde Betriebe straucheln

„Die neuesten Daten aus Schweden zeigen, dass das Konzept der Kurz-ÖVP keineswegs alternativlos war. Während Schweden im ersten Quartal gerade einmal einen Wirtschaftseinbruch von 0,3 Prozent aufweist, bewegt sich Österreich derzeit in Richtung zweistelliger Bereich. Unsere KMU-Betriebe arbeiten mit ihren Mitarbeitern praktisch rund um die Uhr, um zu retten, was noch gerettet werden kann. Das Tragische an der ganzen Sache ist, dass auch Betriebe, die der Krise trotzten, ins Straucheln geraten“, sagte Pisec.

KMU brauchen dringend Unterstützung

„Um diese dramatische Entwicklung zu stoppen, fordern wir von ÖVP und Grünen eine umgehende Unterstützung für unsere KMU-Betriebe, damit die notwendige Liquidität sichergestellt werden kann“, so Pisec, der von der Regierung eine Einführung der vorzeitigen Abschreibung sowie die Einführung eines Investitionsfreibetrages, die Senkung der Lohnsteuern für Mitarbeiter, eine Einführung eines Verlustrücktrages, die bereits in vielen Industrieländern angeboten werden und die Senkung der Körperschaftsteuer für die Thesaurierung von mehr Eigenkapital einforderte.

Kurz geht ein in Krisen-Geschichtsbücher

„Der Schrumpfungsprozess in der österreichischen Wirtschaft ist eindeutig hausgemacht und trägt den Stempel von ÖVP-Kanzler Kurz, womit diesem ein Platz in den Krisen-Geschichtsbüchern sicher ist. Wo ist die schon x-mal angekündigte Steuerreform für ein Wirtschaftswachstum, die auch diesen Namen verdient und die unsere KMU-Betriebe jetzt dringend benötigen?“, fragte Pisec.


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