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17. Juni 2020 | Verkehr

Schwarz-grüner "AUA-Deal" ist Bauchlandung und kein Erfolg

FPÖ-Verkehrssprecher Hafenecker kritisiert hunderte Steuermillionen an Kosten ohne nachhaltige Absicherung des Standorts und von Arbeitsplätzen.

„Das von Schwarz und Grün erzielte Verhandlungsergebnis zur AUA-Rettung ist eine glatte Bauchlandung und kein Erfolg. Nachdem die damalige rot-schwarze Regierung bei der AUA-Privatisierung 2009 bereits 700 Millionen Euro Steuergeld gezahlt hat, damit die Lufthansa die Republikanteile übernimmt, werfen Kurz, Gewessler, Blümel und Co. jetzt weitere 150 Millionen Euro aus dem Cockpitfenster, ohne dass damit der Luftfahrtstandort Österreich und die im Umfeld bestehenden 95.000 Arbeitsplätze nachhaltig abgesichert werden", übte FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker in seiner Rede in der Aktuellen Stunde im Nationalrat heute, Mittwoch, heftige Kritik.

Regierung hat auf ganzer Linie versagt

Die schwarz-grüne Regierung gehe daher auch mit den Mitarbeitern nicht fair um und benutze sie als Spielball, da deren Arbeitsplätze nicht langfristig gesichert werden und vielleicht schon nach der Wien-Wahl der Jobabbau bei der AUA beginnen werde. "Man verkauft hier eine zeitliche Lösung um hunderte Millionen Euro auf Steuerzahlerkosten als großen Wurf, in Wirklichkeit hat die Regierung mit diesem AUA-Deal aber auf ganzer Linie versagt“, so Hafenecker.

Direkte Konkurrenz mit Mutterkonzern Lufthansa

Darüber hinaus werde die AUA durch das beschlossene Aus für Kurzstreckenflüge künftig in eine direkte Konkurrenz mit ihrem Mutterkonzern, der Lufthansa, geschickt. „Da die Lufthansa diese Kurzstrecken weiterfliegen darf, wird es unweigerlich zum Heuschrecken-Modus zwischen Mutter und Tochter kommen, von einer nachhaltigen Absicherung des Standorts kann daher überhaupt keine Rede sein. Gescheitert ist auch eine Ökologisierung der AUA-Flotte. Die Interessen der österreichischen Steuerzahler wurden von Schwarz und Grün vollkommen verraten und eine Gelegenheit für die österreichische Luftfahrt ausgelassen, das ist das ‚schändliche Ergebnis‘ dieses AUA-Deals“, so Hafenecker.


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