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29. September 2022 | Finanzen, Land- und Forstwirtschaft

Schwarz-grünes Entlastungspaket für die österreichischen Bauern besteht lediglich aus Almosen!

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "ÖVP und Grüne sollen keine Symptombekämpfung betreiben, sondern das Problem an der Wurzel packen und leistbare Energiepreise sicherstellen!"

„Dieses schwarz-grüne Entlastungspaket für die österreichischen Bauern besteht lediglich aus Almosen.“ Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner den gestern, Mittwoch, im Ministerrat beschlossenen Stromkostenzuschuss für die Landwirtschaft. „Wenn man diese 120 Millionen Euro auf die 156.000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe in Österreich aufrechnet, bleibt für den einzelnen bäuerlichen Familienbetrieb nicht wirklich viel übrig“, so Schmiedlechner.

Keiner weiß, wieviel er bekommt

„Wer, wann und wie viel Geld bekommt, ist auch nirgends zu ersehen. Im Gegenteil, es wird lapidar festgestellt, 'dass ein Umsetzungsmodell ausgearbeitet wird'. Auch geht aus der Presseaussendung des Ministers nicht klar hervor, ob bei diesen 120 Millionen Euro bereits die Strompreisbremse für die Bauernhaushalte eingerechnet ist. In Wahrheit präsentiert dieser ahnungslose ÖVP-Landwirtschaftsminister nur ungelegte Eier, und die Bauern bleiben weiter in der Unsicherheit, was die Energiekosten betrifft“, betonte Schmiedlechner.

Landwirtschaftspolitik langfristig neu auslegen

„ÖVP und Grüne sollen nicht nur Symptombekämpfung betreiben, sondern das Problem endlich an der Wurzel packen und endlich leistbare Energiepreise sicherstellen. Statt Einmalzahlungen benötigt es nämlich langfristige Lösungen. So müssen rasch die Russland-Sanktionen aufgehoben werden, ansonsten ruinieren wir unsere Wirtschaft vollkommen. Um den schon entstandenen Schaden minimieren zu können und die heimische Produktion sicherzustellen, sollten auch andere Entlastungsmaßnahmen wie etwa die Übernahme der SV-Beiträge und die Abschaffung der AMA-Marketing-Beiträge während der Krise, ein Agrargipfel mit Praktikern und eine langfristige Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik umgesetzt werden“, verlangte der freiheitliche Agrarsprecher.


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