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11. Februar 2021 | Parlament, FPÖ, Arbeit und Soziales, Finanzen

Schwarz-grünes Versagen bei Kreditstundungen!

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Wurm: "Corona-Kreditstundungen müssen bis Ende der Krise gesetzlich gewährleistet werden."

Schwarz-grünes Versagen bei Kreditstundungen! - FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Wurm: "Corona-Kreditstundungen müssen bis Ende der Krise gesetzlich gewährleistet werden."

Foto: Werner Grotte

„ÖVP und Grüne haben den seit Frühjahr 2020 geltenden Anspruch, Bankkredite stunden zu lassen, per 31. Jänner 2021 sang- und klanglos auslaufen lassen. Das bedeutet für die österreichischen Kreditnehmer, die aufgrund der Covid-19-Pandemie finanzielle Einbußen erlitten haben und für die die Weiterzahlung der Kreditrate nicht mehr zumutbar war, dass diese Kredite jetzt zur Fälligkeit kommen. Dies könnte für den ohnehin bereits schwer angeschlagenen österreichischen Arbeits- und Wirtschaftsmarkt zu weiteren schweren volkswirtschaftlichen Schäden führen wie etwa zu weiteren Privatkonkursen, Delogierungen und zehntausenden, wenn nicht sogar hunderttausenden armutsgefährdeten Menschen. Dabei sprechen wir von Arbeitnehmern, Kleinstunternehmern und ihren Familien“, kritisierte heute, Donnerstag, FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm das Auslaufen der gesetzlichen Corona-Kreditstundungen.

FPÖ-Initiative für Kreditnehmer im Sozialausschuss

„Daher werden wir heute einen diesbezüglichen Antrag im Sozialausschuss einbringen, indem wir eine gesetzliche Regelung von der Regierung einfordern, die folgende Maßnahmen umfasst: Das rückwirkende Wiederinkrafttreten der mit 31. Jänner 2021 ausgelaufenen gesetzlichen Corona-Kreditstundungen in der bisherigen Fassung, die Anwendung dieser gesetzlichen Corona-Kreditstundungen auf den bisherigen Anspruchsberechtigtenkreis wie Verbraucher und Kleinstunternehmer und die Geltung dieser gesetzlichen Corona-Kreditstunden bis zum Ende der Corona-Wirtschaftskrise“, erklärte Wurm.

Soziales Gewissen der Regierung wecken

„Es ist nun zu hoffen, dass damit auch einmal bei den Regierungsparteien das soziale Gewissen aktiv wird und sie diesen Vorschlag unterstützen. Es ist nämlich ein Gebot der Stunde, dass nun rasch diese Gesetzeslücke geschlossen wird“, betonte Wurm.


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