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21. April 2021 | FPÖ, Gesundheit, Innenpolitik

Schwerfälliges Gesundheitssystem in Schwung bringen

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Mückstein soll seine fachliche Expertise für einen überfälligen Strategiewechsel anhand des freiheitlichen Fünf-Punkte-Plans nützen."

Schwerfälliges Gesundheitssystem in Schwung bringen - FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Mückstein soll seine fachliche Expertise für einen überfälligen Strategiewechsel anhand des freiheitlichen Fünf-Punkte-Plans nützen."

Foto: FPÖ

Der Obmann des parlamentarischen Gesundheitsausschusses und FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak forderte den heute, Mittwoch, im Nationalrat vorgestellten neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf, umgehend die Beschaffung eines vielversprechenden Medikaments gegen Corona einzuleiten: „Angesichts der erwiesenen Wirksamkeit von Asthma-Sprays mit dem Wirkstoff Budesonid ist eine zentrale Beschaffung dringend nötig. In Österreich sind der Anschaffung nämlich gesetzliche Kostengrenzen gesetzt, die dazu führen würden, dass dieses wichtige Medikament nicht ausreichend zur Verfügung steht“, so Kaniak, der sein Unverständnis über das schwerfällige Gesundheitssystem äußerte. Es dauere regelmäßig viele Monate, bis erfolgversprechende Behandlungsmethoden endlich zum Einsatz gebracht werden könnten.

Wissen, was Evidenz bedeutet

Kaniak verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass Mückstein aufgrund seiner fachlichen Expertise eine Beendigung des schwarz-grünen Corona-Irrwegs einleiten werde. „Diese Expertise hat Rudolf Anschober gefehlt. Sie als Medizinier sind im Umgang mit wissenschaftlichen Daten vertraut und sollten daher auch wissen, was Evidenz bedeutet“, so Kaniak.

Maßnahmen analysieren, Kurs korrigieren

Es sei dringend nötig, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu analysieren und eine Kurskorrektur vorzunehmen. Als Basis dafür legte Kaniak dem neuen Minister den freiheitlichen Fünf-Punkte-Plan ans Herz: Sofortiges Ende des "Lockdown", Vorlage von ehrlichen und transparenten Daten als Entscheidungsbasis, verpflichtende Überprüfung und Begutachtung aller bisherigen und künftigen Maßnahmen, konsequenter und rascher Schutz der Risikogruppen sowie Aufstockung der Behandlungskapazitäten und der Gesundheitsbehörden.

99,7 Prozent der Österreicher in Geiselhaft

„Der 'Lockdown' schadet längst mehr, als er nützt. 99,7 Prozent der Bevölkerung werden in Geiselhaft gehalten und ihrer Grund- und Freiheitsrechte beraubt, weil 0,3 Prozent als aktive Fälle geführt werden, von denen wiederum 80 Prozent unsymptomatisch sind und niemanden anstecken“, rechnet Kaniak vor und weist auch auf die falsche, der Weltgesundheitsorganisation widersprechende Falldefinition in Österreich hin: „Es fehlt ein zentrales Element, nämlich die ärztliche Diagnose. Diese ist unerlässlich, bevor man jemanden in Quarantäne steckt und damit wesentlicher Rechte beraubt.“


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