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Staat ist größter Profiteur der Teuerungswelle!

FPÖ-Verkehrssprecher Hafenecker: "Scheinheilige 'Jetsetterin' Gewessler will Österreich weiterhin die finanziellen Daumenschrauben anziehen."

FPÖ-Verkehrssprecher Hafenecker bei seiner Pressekonferenz in Wien: "Staat ist größter Profiteur der Teuerungswelle!"

Foto: FPÖ

Der freiheitliche Verkehrssprecher Christian Hafenecker zeigte heute, Dienstag, anlässlich einer Pressekonferenz in Wien auf, dass die Teuerung auf Energie und Treibstoffe nicht ursächlich mit der Ukraine-Krise zusammenhängt. Diese sei sehr wohl ein Ergebnis der sinnbefreiten Corona-Politik der Regierung, die noch dazu der größte Profiteur davon sei. „Das belegen auch die nackten Zahlen: So war zum Beispiel die Haushaltsenergie im Jänner 2022 um 22 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Heizöl kostete binnen Jahresfrist um 45,8 Prozent mehr und im Jänner um sechs Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres, womit eine typische Tankfüllung von 3.000 Litern um etwa 850 Euro kostspieliger war als noch im Jänner 2021. Aber auch Erdgas mit einem Anstieg von 37,7 Prozent und Fernwärme mit 7,5 Prozent verschlimmern die Lage eklatant. Wie sich das gerade bei Geringverdienern und Pensionisten auswirkt, kann man sich vorstellen“, so Hafenecker.

Sprit um 100 Prozent teurer als 2020

„Besonders unsere Pendler - immerhin sind von 2,3 Millionen Pendlern rund 1,6 Millionen auf ihr Auto angewiesen - sind von den exorbitant gestiegenen Spritpreisen betroffen. Im Jahresabstand stieg der Preis für einen Liter Diesel um 30,8 und für Superbenzin um 28,2 Prozent. Dazu ist noch anzufügen, dass im ersten 'Lockdown' 2020 ein Liter Super um etwa einen Euro zu bekommen war – zu heute ein Anstieg von 100 Prozent!“, führte Hafenecker aus. Unverständlich sei auch, dass während der großen Weltwirtschaftskrise das Fass Rohöl teurer war als heute, der Preis pro Liter Sprit allerdings um 40 bis 60 Cent niedriger.

Öko-asoziale Steuerreform verteuert Heizen enorm

Die grüne und scheinheilige "Jetsetterin" Leonore Gewessler verschärfe die Lage mit der öko-asozialen Steuerreform noch zusätzlich. So würden laut Energieagentur auf Einfamilienhausbesitzer mit Gasheizung 220 Euro und mit Ölheizung 290 Euro an Mehrkosten zukommen. „Dass der Ukraine-Krieg als Brandbeschleuniger bei den Teuerungen noch dazukommt, ist nicht zu verleugnen. Unsere Bevölkerung benötigt heute und jetzt Entlastungen, nicht erst 2035! Die Menschen haben in allen Bereichen ihres Lebens mit Kostenexplosionen zu kämpfen. Sie haben im Vorjahr auch weniger verdient. Kurzarbeit, Lohnausfälle, Betriebe mussten schließen. Gestundete Mieten müssen jetzt zurückgezahlt werden, das muss man alles einrechnen“, betonte der FPÖ-Verkehrssprecher.

Planlose Regierung durch Neuwahlen ersetzen

„Während die schwarz-grüne Regierung in der Pendeluhr schläft, zittern 50 Prozent der Handelsbetriebe wegen steigender Kosten und Lieferengpässen. Der Rest Österreichs weiß nicht, ob er noch heizen oder sein Auto betanken kann. Die Performance der Regierung kann man nicht einmal als schlecht beurteilen, sie ist nämlich gar nicht vorhanden. Aus dieser Lethargie kann uns nur noch eine Neuwahl retten, um unser Land auf Werkseinstellung zurückzustellen“, forderte Hafenecker.

FPÖ gibt sinnvolle und rasche Gegenmaßnahmen vor

„Wenn man bedenkt, dass die Mineralölsteuer und die darauffolgende Mehrwertsteuer die Hälfte der Tank-Rechnung ausmachen, liegen unsere freiheitlichen Forderungen, um den Menschen aus der Not zu helfen, auf der Hand: Mehrwertsteuer-Halbierung auf Treibstoffe, Strom, Gas und Öl, die Reduktion der Mineralölsteuer, ein bundesweiter Heizkostenschuss von 300 Euro und schlussendlich eine Energiepreis-Deckelung bei allen öffentlichen Energieversorgern“, betonte Hafenecker, der noch den Bedenkenträgern mitteilte, dass eine Senkung der Mehrwertsteuer ohne Probleme möglich und die Mineralölsteuer von keinem EU-Regulativ betroffen ist.


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