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09. März 2018 | Medien

Staatssender-Journalisten aus Berlin eilen dem ORF zu Hilfe

Offener Brief mit Klage über einen „Anschlag auf die Pressefreiheit“.

Vizekanzler HC Strache hat mit seinem satirischen Posting über den Wahrheitsgehalt in ORF-Berichten deutsche Journalisten entrüstet.

Die Reaktion Straches auf eine Reihe von tendenziösen oder verfälschend zusammengeschnittenen ORF-Berichten war verständlich, wenn auch etwas überzogen. „Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Wahrheiten werden. Das ist der ORF“ postete HC Strache auf Facebook neben einem Foto von ZiB2-Sprecher Armin Wolf.

Darauf reagierte der sonst mit seinen Sendungsgästen nicht gerade zimperlich umgehende Moderator humorlos mit einer Klage und ignorierte sogar ein entschuldigendes Vergleichsangebot HC Straches. So weit, so österreichisch.

Kurz soll Vizekanzler bändigen

In offensichtlich völligem Missverständnis des Begriffes „Meinungsfreiheit“ meinten daraufhin deutsche Journalisten wie Anne Will, Maybrit Illner, Frank Plasberg, Fritz Pleitgen, Marietta Slomka, Claus Kleber oder Thomas Roth, dem armen ORF zu Hilfe eilen zu müssen. In einem offenen Brief wird Österreich im Umgang mit öffentlich-rechtlichen Sendern mit Polen oder Ungarn verglichen. Kanzler Kurz wird gar aufgefordert, er möge seinen Vize HC Strache zur Räson bringen. Das allerdings wäre Zensur – also genau das Gegenteil von Meinungsfreiheit.


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