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12. Oktober 2021 | Innenpolitik, Wirtschaft

Stabilität kann die angebliche Wirtschaftspartei ÖVP unserem Wirtschaftsstandort keine bieten!

FPÖ-Wirtschaftssprecher Angerer: "Wir brauchen in der Standort- und Wirtschaftspolitik ein rasches Umdenken."

„In den letzten fünf Jahren schlitterte Österreich von einer Staatskrise in die nächste - nun schlägt die Wirtschaft zurecht Alarm.“ Mit diesen Worten kommentierte heute, Dienstag, FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer diesbezügliche Aussagen von Wirtschaftsforschern zur APA. „Sollten diejenigen Kräfte in der ÖVP, die diese einmal zur Wirtschaftspartei gemacht haben, die türkise Truppe nicht bald in die Wüste schicken, dann wird der Wirtschaftsstandort Österreich unwiederbringlichen Schaden erleiden, denn Stabilität, Planbarkeit und Verlässlichkeit kann die türkise ÖVP unserem Wirtschaftsstandort keine bieten“, sagte Angerer.

Zu Corona kommt nun auch noch Regierungs-Krise

„Wir haben nun zusätzlich zu einem ohnehin reformbedürftigen System und der Corona-Krise auch noch eine Regierungskrise, von der wir nicht zulassen dürfen, dass sie sich weiterhin negativ auf unseren Wirtschaftsstandort auswirkt und notwendige Reformen noch weiter hinausgezögert werden. Denn, wie es etwa auch der Agenda-Austria-Institutschef formulierte, ist die gegenwärtige Situation ‚für den Standort Österreich eine Katastrophe‘“, so Angerer.

Kaum Anreize, sich in Österreich niederzulassen

„Welche Anreize sollte ein Unternehmen haben, um sich in Österreich anzusiedeln? Die überbordende Bürokratie? Die unglaublich hohe Besteuerung des Faktors Arbeit? – Immerhin ist die Differenz zwischen Arbeitskosten und Nettolöhnen weltweit nur in Belgien höher. Die massiv ansteigenden Energiekosten? Der Fachkräftemangel? Oder doch die instabile Politik von ÖVP und Grünen, die im Korruptionssumpf zu versinken droht?“, fragte der freiheitliche Wirtschaftssprecher und wies gleichzeitig darauf hin, dass Österreich laut Global Competitiveness Index (GCI) im Jahr 2019 den enttäuschenden 21. Platz in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit belegte, während Länder wie Deutschland und die Schweiz unter den Top 10 rangierten.

Am Weg ins "wirtschaftliche Nirwana"

„Angesichts dessen ist auch der Vergleich von Österreich mit Italien mittlerweile eine Beleidigung für unsere südlichen Nachbarn. Man müsste schon eher sagen, dass Österreich unter der türkisen Truppe auf den wirtschaftlichen Weg Richtung ‚wirtschaftliches Nirwana‘ marschiert“, betonte Angerer.

Rasches Umdenken gefragt

„Wir brauchen in der Standort- und Wirtschaftspolitik ein rasches Umdenken. Ansonsten wird sich wohl so schnell kein Unternehmen mehr in Österreich niederlassen“, zeigte sich Angerer überzeugt. „Seit geraumer Zeit – und insbesondere seit Beginn der Corona-Krise – lässt die schwarz-grüne Regierung gegenüber den Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt vor allem Planbarkeit und Verlässlichkeit vermissen. Leider ist der Wirtschaftsstandort durch ÖVP und Grüne von nicht durchdachten ad hoc Entscheidungen geprägt, die meist mehr geschadet, als genutzt haben und von wirtschaftlicher Sicherheit meilenweit entfernt sind.“


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