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09. September 2020 | Parlament, FPÖ, Gesundheit

Stopp der klinischen Studie eines Covid-19-Impfstoffes nach Zwischenfall sollte uns eine Warnung sein

Sozialsprecherin Belakowitsch: Österreich darf sich nicht als Versuchskaninchen anbieten!

„Medienberichten zufolge hat der Pharmakonzern AstraZeneca seine klinische Studie des hauseigenen Covid-19 Impfstoffes nach einem gravierenden Zwischenfall ausgesetzt. Weitere Probanden sollen derzeit nicht mehr geimpft werden und bereits Geimpfte werden genauestens beobachtet“, erklärte heute die freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch.

Überschnelle Zulassungsverfahren hinterfragen

„Solch überschnelle Zulassungsverfahren sind grundsätzlich zu hinterfragen, denn nach nationalen und internationalen Studien ist die Sterblichkeit an Covid-19 dermaßen gering – sie befindet sich zwischen 0,25 bis 0,6 Prozent, dass die Nebenwirkungen dazu in keinem Verhältnis stehen. Die Mortalität bei unter 50-jährigen befindet sich in Österreich im Promillebereich. Man muss sich nur an den schwedischen Schweinegrippe-Impfstoff erinnern, der über 400, vorwiegend Jugendliche, Opfer an Narkolepsie zur Folge hatte“, so Belakowitsch.

Sicherheit der Bevölkerung muss an erster Stelle stehen!

Wenn nun das grüne Gesundheitsministerium acht Millionen Impfstoffe, bei wem auch immer, reserviert, liegt der Verdacht nahe, dass Minister Anschober unser Land als ein großes Versuchskaninchen sieht. Dem muss natürlich strikt entgegengetreten werden, genauso wie den Eilverfahren in den Zulassungen – die Sicherheit der Bevölkerung muss an erster Stelle stehen und eine Verhältnismäßigkeit zum Risiko gegeben sein. Beides trifft zum heutigen Stand mit Sicherheit nicht zu“, betonte Belakowitsch.


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