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01. Februar 2018 | FPÖ

Strache und Vilimsky zu Landbauer-Rücktritt: Udo Landbauer zeigt mit diesem Schritt Charakter

Pauschale Diffamierung gegen Burschenschaften ist abzulehnen.

Udo Landbauer verkündete sein Amt als Stadtrat zurückzulegen, das Landtagsmandat nicht anzunehmen und alle FPÖ-Funktionen und seine FPÖ-Mitgliedschaft bis zur endgültigen Klärung seiner Unschuld ruhend zu melden.

Udo Landbauer zeige mit diesem Schritt Charakter

„Ich nehme die heutige Entscheidung Udo Landbauers mit großem Respekt und menschlicher Anerkennung zur Kenntnis“, erklärte heute FPÖ-Obmann HC Strache. Udo Landbauer zeige mit diesem Schritt Charakter, wolle nach all den medialen Vorverurteilungen Schaden von der FPÖ abhalten und seine persönliche Unschuld beweisen.

Sehr mutiger Schritt eines untadeligen und aufrechten Politikers

Als einen „sehr mutigen Schritt eines untadeligen und aufrechten Politikers, der unwissend und unschuldig Opfer einer politischen und medialen Hetze wurde“, bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky die Ankündigung des niederösterreichischen FPÖ-Spitzenkandidaten Udo Landbauer.

Akt politischer und auch menschlicher Größte

„Ich kenne Landbauer seit vielen Jahren und weiß, dass seine Gedankenwelt getragen ist von Freiheitsstreben, Demokratie, Respekt und positiven Reformbemühungen, er mit den aktuellen Vorwürfen jedenfalls nicht das Geringste am Hut hat. Um bis zur restlosen Klärung der Vorwürfe weder der Partei noch einer positiven Reformallianz in Niederösterreich im Wege zu stehen, ist es ein Akt politischer und auch menschlicher Größte, alle politischen Funktionen zurückzulegen. Damit aber steht gleichzeitig das Angebot der völligen politischen Rehabilitierung, sobald alles aufgeklärt ist und Landbauer seine Unschuld dokumentiert hat“, so Vilimsky.

Einvernommene Verdächtige definitiv keine FPÖ-Mitglieder

Wie Strache betonte, seien alle konkret von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem widerlichen Liedtext einvernommenen Verdächtigen definitiv keine FPÖ-Mitglieder. Die einzelne und individuelle Schuld bezüglich der Liedertext-Vorwürfe habe nunmehr von den Gerichten restlos geklärt zu werden.

Keine pauschale Diffamierung gegen Burschenschaften

„Eine pauschale Diffamierung und Hetze gegen Couleur- und Waffenstudenten und Burschenschaften lasse ich nicht zu und verwehre mich auch vehement und konsequent dagegen“, so Strache. Diese mediale Hetze und von politischen Mitbewerbern betriebene Kampagne sei zurückzuweisen. In der FPÖ, aber auch im 3. Lager im Allgemeinen, habe Antisemitismus nichts verloren und sei dort auch nicht vorhanden. Eine Historikerkommission werde beim kommenden Bundesvorstand übernächste Woche beschlossen und in Folge eingesetzt.


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