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Teuerungswelle: Wieder nur Almosen fürs Volk!

„Entlastungspaket“ ist ein planloses Sammelsurium von Einmalzahlungen.

Teuerungswelle: Wieder nur Almosen fürs Volk!

Foto: EZB / NFZ

Das „größte Entlastungspaket aller Zeiten“ entpuppt sich als Fortsetzung der Corona-Almosenpolitik von Schwarz-Grün. Bereits präsentierte Maßnahmen werden mit neuen Mascherln versehen und in Raten den Österreichern überreicht. In Summe machen die Entlastungen nur einen Bruchteil dessen aus, was die Preiserhöhungen die Österreicher bereits gekostet haben.

Symbolhaft für die Planung und Organisation war die Wahl des Beschlussfassungstermins, der Tag des EU-Gipfels in Brüssel. Deshalb war ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer wieder einmal der „große Abwesende“, der sich damit vor der Erklärung des Stückwerks im Nationalrat elegant drücken konnte.

ÖVP-Kanzler glänzt durch Abwesenheit

„Durch seine erneute Abwesenheit im Parlament beweist Kanzler Nehammer, dass ihm die Rockzipfel der von der Leyens und Lagardes näher sind als die der eigenen Landsleute“, bemerkte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl zur Flucht des Kanzlers aus der Verantwortung und vor den „lästigen Fragen“ der Freiheitlichen.

Kickl erinnerte daran, dass er im Februar, kurz nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine, an den Kanzler und die Regierung appelliert hatte, kühlen Kopf zu bewahren, bevor sie Dinge beschließen, die den Österreichern später auf den Kopf fallen könnten. Ein vergeblicher Appell, wie die Österreicher heute leidvoll wüssten.

„Klug wäre es gewesen, vor dem Beschluss von Sanktionen nachzudenken, ob die EU und Österreich auch stark genug sind, um diese Eskalations-Spirale immer weiter zu befeuern. Das alles ist aber nicht passiert. Der Bundeskanzler hat wie ein trotziges Kind agiert“, kritisierte der FPÖ-Obmann.

Ahnungslos, planlos, hilflos

Denn was hätten die „Sanktionen GEGEN Russland“ denn wirklich bewirkt, fragte Kickl nach und lieferte gleich selbst die Antwort: Die russische Währung befände sich in einem noch nie dagewesenen Höhenflug, Öl und Gas aus Russland werden zu Rekordpreisen an neue Abnehmer verkauft, während Österreich über Noteinkäufe zu weit überhöhten Preisen die Teuerung bei den Energiepreisen weiter anheizt und die Lebenserhaltungskosten für die Österreicher ins schier unermessliche steigen.

„Alleine der Umstand, dass heute bereits das dritte Anti-Teuerungspaket diskutiert wird, macht sichtbar, dass diese Bundesregierung lediglich Stückwerk liefert, aber keine langfristige Strategie parat hat, um die Menschen vor der Kostenlawine zu schützen“, zeigte FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl die Ahnungs- und Planlosigkeit der Koalition auf.

Großspurig angekündigte Lohnnebenkostensenkungen entpuppten sich bei genauerem Hinsehen als reine Farce, empörte sich Brückl: „Bei der Unfallversicherung sinken die Beiträge von 1,2 auf 1,1 Prozent. Das ist lächerlich!“

Fataler Hang der Koalition zum Irrtum

Schwarz-Grün setzten damit ihren „politischen Irrweg“ fort, resümierte FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch. Zu Corona hieß die präsentierte Lösung Impfpflicht, deren einziger Erfolg darin lag, die Spaltung der Gesellschaft weiter zu vertiefen. Jetzt musste sie zurückgenommen werden. „Und nun die Teuerungswelle, die sie mit ihrer Unterstützung der fatalen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ebenso wie mit dem Brüsseler Sanktions-Marathon erst richtig befeuert haben“, betonte Rauch.

Jetzt versuche man mit Schein-Maßnahmen von diesem Versagen abzulenken, erklärte dazu FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner: „Unseren Landwirten, deren Produktionskosten ins Unermessliche steigen, werden 800 Euro als Entlastung ausbezahlt. Ich sage Ihnen: Wenn ein Betrieb mit 800 Euro zu retten ist, dann hat er keine wirklichen Probleme!“

Ähnlich ergeht es den Pensionisten und Ausgleichszulagen-Beziehern, die einmalig mit 500 Euro im August bzw. mit 300 Euro abgespeist werden.

Kanzler diniert lieber auf Steuerzahlerkosten

„Während Bundeskanzler Nehammer in Brüssel mit seinen Kollegen auf Steuerzahlkosten feinstens diniert, müssen diese mit immer geringeren Einkommen auskommen. Sie müssen sich Tag für Tag überlegen, wie sie sich morgen das Heizen, das Essen und die anderen alltäglichen Dinge leisten können. Diese Menschen werden vom Kanzler mitverraten!“, kritisierte FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker die Abgehobenheit der Bundesregierung.


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