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Tierschutzvolksbegehren im Gesundheitsausschuss diskutiert

FPÖ-Parlamentarier Schmiedlechner und Kainz: "Schlachttiertransporte nur zum nächstgelegenen Schlachthof erlauben."

Tierschutz-Volksbegehren-Initiatoren Landesrat Gottfried Waldhäusl und nö. Landtagsabgeordneter Alexander Gamper.

Tierschutz-Volksbegehren-Initiatoren Landesrat Gottfried Waldhäusl und nö. Landtagsabgeordneter Alexander Gamper. Foto: FPÖ NÖ

„Ich bin sehr froh, dass wir heute das Volksbegehren 'Stoppt Lebendtier-Transportqual' im parlamentarischen Gesundheitsausschuss diskutieren konnten“, sagte der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner. Fast 427.000 Menschen haben dieses Volksbegehren unterstützt. „Wir gratulieren zu dieser wertvollen Initiative unseres freiheitlichen Tierschutz-Landesrates Gottfried Waldhäusl“, sagten die freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Schmiedlechner und Kainz.

Tier-Importe am Schlachthof "eingebürgert"

„Es ist sicher möglich, dass die Schlachttiertransporte nur zum nächstgelegenen Schlachthof fahren und dann weiter nur das Fleisch transportiert wird. So halten wir die Transportwege kurz und schützen die Tiere, soweit es möglich ist“, zeigte sich Schmiedlechner überzeugt. „Besonders ärgerlich ist es, dass durch die Schlachtvieh-Importe nach Österreich dann die ausländischen Tiere durch die Schlachtung bei uns sozusagen 'eingebürgert' werden. Sie bekommen den 'AT-Stempel', der oft als Herkunftskennzeichnung verstanden wird. Durch dieses verbreitete Missverständnis glauben die Kunden dann, heimisches Fleisch gekauft zu haben“, erklärte Schmiedlechner.

Grüner Minister muss EU-weite Lösung anregen

Der designierte FPÖ-Tierschutzsprecher Alois Kainz wandte sich an den zuständigen Minister Johannes Rauch und wollte wissen, wann sich dieser für eine EU-weite Umsetzung der Forderung des Volksbegehrens einsetzen wird. „Wir müssen global und in diesem Fall EU-weit denken“, betonte Kainz, der eine solche EU-weite Lösung im Sinne der vielen Unterzeichner forderte.

Lückenlose Herkunftskennzeichnung erster Schritt

„Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern, den Experten und den Organisatoren“, betonten die Freiheitlichen. „Wir werden dieses Thema auch weiterhin bearbeiten und dann hoffentlich Schritt für Schritt umsetzen können. Fangen wir gemeinsam bei einer lückenlosen Herkunftskennzeichnung an!“, so Schmiedlechner und Kainz.


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