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25. Juli 2014

Todesstoß für die Wehrpflicht durch endgültiges Aus der Überstunden bei der Truppe

Minister Klug muss den Befehl zur Streichung der Überstunden sofort zurücknehmen.

"Wenn Minister Klug den Befehl zur Streichung der Überstunden nicht sofort zurücknimmt, ist die Attraktivierung des Wehrdienstes wohl endgültig gescheitert und Klug selbst ist endgültig rücktrittsreif", kommentiert FPÖ-Wehrsprecher NAbg. Mario Kunasek einen ihm vorliegenden Befehl des Kommando Einsatzunterstützung. "Demnach wird mit sofortiger Wirkung befohlen, dass bis auf wenige Ausnahmen keine Mehrdienstleistungen, also Überstunden, für das Personal des Bundesheeres mehr anzuordnen sind. Die gleiche Regelung soll auch für die nachgeordneten Dienststellen des Streitkräfteführungskommandos gelten", erklärt Kunasek.

"Das bedeutet für den Ausbildungsbetrieb, dass nur mehr in der Normdienstzeit gearbeitet wird. Die viel zitierte 'Truppe' wird also voll ausgehungert. Zuerst die Einschränkungen im Fahrbetrieb und jetzt auch noch das endgültige Aus für Gefechtsübungen oder Nachtausbildungen!", so Kunasek. Für den freiheitlichen Wehrsprecher entstehe der Eindruck, "dass die Berufsheerfanatiker von SPÖ und ihre willfährigen Gehilfen im Ministerium der Wehrpflicht den endgültigen Todesstoß versetzen wollen."

Es sei unglaublich, wie mit dem Volksentscheid des letzten Jahres seitens des Ministers umgegangen werde. Kunasek: "Anstatt alles daran zu setzen den Rekruten eine abwechslungsreiche Zeit zu ermöglichen, macht Klug eine gediegene Ausbildung unmöglich. Ich fordere ihn eindringlich auf, diesen Befehl unverzüglich zurückzunehmen und dafür zu sorgen, dass das Kaderpersonal auch wirklich alle Möglichkeiten hat, eine gute, erlebnisreiche Ausbildung der Rekruten durchführen zu können! Aber auch die Personalvertretung und wehrpolitische Vereine sind gefordert."

Für den freiheitlichen Wehrsprecher stehe auch außer Streit, dass diese Maßnahmen im Parlament zum Thema gemacht werden: "Wir werden ohne Tabus - um im Klug-Jargon zu bleiben - auch über alle möglichen parlamentarischen Instrumente nachdenken müssen, um den Herrn Bundesminister wieder an seine Verantwortung zu erinnern!", so Kunasek.

Foto: Bundesheer


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