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12. Oktober 2021 | Innenpolitik, Wirtschaft

Türkises System setzt weiter auf seine Günstlinge

FPÖ-Wirtschaftssprecher Angerer: "Wirtschaftskammer beauftragt Institut von Sophie Karmasin für Stakeholder-Befragung."

„Das türkise System macht weiter, als ob nichts gewesen wäre.“ Zu diesem Schluss kommt FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer. Er wurde von der Wirtschaftskammer Österreich eingeladen, an der Stakeholder-Befragung teilzunehmen. Darin soll auch die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftskammer und den Befragten erhoben werden. Die Befragung soll von Sophie Karmasin oder einer ihrer Mitarbeiterinnen durchgeführt werden. „Nach den Enthüllungen rund um offensichtlich frisierte Umfragen aus dem Hause Karmasin oder durch eine nun angeblich festgenommene „Schülerin“ Karmasins ist es mehr als befremdlich, das die Wirtschaftskammer weiterhin auf die Dienste der früheren ÖVP-Ministerin vertraut - gleichzeitig aber auch bezeichnend für das türkise System“, so Angerer.

Ende der Pflichtmitgliedschaft als Beliebtheits-Barometer

Was die Zufriedenheit mit der Arbeit der WKÖ anbelangt, so könne diese sehr einfach erhoben werden, ganz ohne Meinungsforschungsinstitut, meint der freiheitliche Wirtschaftssprecher: „Wenn die Pflichtmitgliedschaft abgeschafft wird, dann hat die Kammer sofort ein Feedback bezüglich Zufriedenheit - nämlich in Form der Mitgliederzahl. Wer mit der Arbeit der Wirtschaftskammer zufrieden ist, der wird Mitglied bleiben. Wer unzufrieden ist, wird wohl austreten.“


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