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30. November 2018 | Bildung

Verteidigungsminister Kunasek belebt Militärgymnasium mit neuem Schulkonzept

Hafenecker: „Als ehemaliger Schüler freut es mich besonders, dass sich die jetzige Bundesregierung dem Wert unseres Bundesheeres bewusst ist.“

Anton-kurt / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zeigte sich heute, Freitag, sehr erfreut darüber, dass bereits ab kommenden September (Schuljahr 2019/20) am Areal des ehemaligen Militär-realgymnasiums (MilRG) eine "Berufsbildende Höhere Schule für Führung und Sicherheit" auf Basis einer Handelsakademie startet. „Nachdem das Militärgymnasium den Sparplänen der ehemaligen SPÖ-geführten Regierung zum Opfer fallen sollte, setzt Verteidigungsminister Mario Kunasek nun einen notwendigen Schritt zum Erhalt dieser wichtigen Bildungseinrichtung. Schon 2010 habe ich einen Antrag im Niederösterreichischen Landtag für den Bestand des Militärgymnasiums gestellt, und dieser wurde von der breiten Mehrheit auch unterstützt. Allerdings wurde die Forderung auf Bundesebene von der SPÖ abgeschmettert, und das Militärgymnasium stand damit vor dem Aus. Dass nun die Schule wiederbelebt wird, ist wieder einmal der Beweis, dass Beharrlichkeit sich auszahlt und die FPÖ ihre Versprechen einhält“, erklärte Hafenecker. 

Unsinniger Sparkurs beendet

„Als ehemaliger Schüler freut es mich besonders, dass sich die jetzige Bundesregierung des Wertes unseres Bundesheeres bewusst ist und den Fortbestand dieser wichtigen Institution auch im Sinne der Ausbildung zukünftiger Führungskräfte garantiert. Nur ein funktionierendes Bundesheer ist auch Garant für die Sicherheit unserer Heimat und der Bevölkerung. Es darf nicht sein, dass Einrichtungen wie jene des Militärgymnasiums in Wiener Neustadt, in dem nicht nur hervorragende Maturanten ausgebildet werden, sondern dessen Tradition sogar bis in die Zeit Kaiserin Maria Theresia zurückreicht, einfach einem unsinnigen Sparkurs geopfert werden. Daher gebührt mein Dank Verteidigungsminister Mario Kunasek, der der Schließung des Militärgymnasiums eine Absage erteilt hat“, betonte Hafenecker.

Kaderschmiede für künftige Berufsoffiziere

Das "Bundesoberstufenrealgymnasium an der Theresianischen Militärakademie" mit Internat war von 1965 bis zum Juni 1918 in der Wiener Neustädter Daun-Kaserne untergebracht und diente in erster Linie (aber nicht ausschließlich) der Ausbildung künftiger Berufsoffiziere, die danach an der Theresianischen Militärakademie (MilAK) studieren sollten. Seit 1999 waren auch Mädchen zur Ausbildung zugelassen. Die Schule soll im September 2019 ihre Ausbildung mit zwei Klassen in neuer Form wieder aufnehmen.


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