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09. Oktober 2017 | Europäische Union

Vilimsky: „EU-Sanktionen gegen Russland sind ein Schuss ins eigene Knie“

„EU büßte 30 Milliarden Euro ein, Österreich eine Milliarde“

„Die Sanktionen der EU gegen Russland sind ein Schuss ins eigene Knie“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im EU-Parlament und FPÖ-Generalsekretär. Seit der Verhängung der Sanktionen im März 2014 seien die EU-Exporte um jährlich bis zu 16 Prozent eingebrochen. Als Folge der Sanktionen habe die Wirtschaft in der EU rund 30 Milliarden Euro verloren. Diese Informationen gehen aus der kürzlich veröffentlichten Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) hervor.

„Allein Österreich hat der Wifo-Studie zufolge rund eine Milliarde Euro an Exportvolumen verloren“, so der freiheitliche Delegationsleiter. Da würde man sich von Bundeskanzler Kern und Außenminister Kurz schon erwarten, dass sie sich im Interesse der österreichischen Wirtschaft klar und unmissverständlich für eine Aufhebung der Sanktionen einsetzen. „Es ist höchste Zeit, diese Maßnahmen endlich zu beenden, will man der eigenen Wirtschaft nicht noch mehr schaden“, so Vilimsky.


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