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Wagner: „Gender-Mainstreaming hat sein Ziel verfehlt“

„Sprache dient nicht der Durchsetzung partikulärer Interessen.“

Die FPÖ-Fraktionsführerin im parlamentarischen Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen Petra Wagner unterstützt die Bürgerinitiative „Wissenschaftliche Arbeiten genderfrei!“.

Parlamentsdirektion PHOTO SIMONIS

„Das Gender-Mainstreaming soll dazu dienen, die Gleichstellung von Mann und Frau zu verwirklichen, natürlich unter Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Lebensbedingungen und Interessen. Wir sind dabei aber definitiv über das Ziel hinausgeschossen. Inzwischen dient das Gendern vielmehr nur noch der Durchsetzung einer pseudowissenschaftlichen Ideologie“, erklärte die FPÖ-Fraktionsführerin im parlamentarischen Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen Petra Wagner bezugnehmend auf die Bürgerinitiative „Wissenschaftliche Arbeiten genderfrei!“, die der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) schon im Vorjahr im Nationalrat eingebracht hat.

Schlechtere Benotung nicht gegenderter Arbeiten

„Gendergerechtes Formulieren ist mittlerweile auf unseren Universitäten ein wesentliches Beurteilungskriterium für sämtliche wissenschaftliche Arbeiten geworden. Wird nicht entsprechend formuliert, gibt es eben einen Minuspunkt und eine dementsprechend schlechtere Note. Viele Studenten meinen, wenn sie nicht gendergerecht formulieren, können sie höchstens mit einem Befriedigend auf ihre Arbeit rechnen. Die Auswüchse, die das Gender-Mainstreaming annimmt, scheinen grenzenlos zu sein“, betonte Wagner.

Missbrauch der Sprache

„Daher bin ich froh, dass wir uns dieses Themas annehmen und die Bürgerinitiative ,Wissenschaftliche Arbeiten genderfrei!‘ dem Wissenschaftsausschuss zugewiesen wird. Denn in meinen Augen dient die Sprache der zwischenmenschlichen Verständigung und nicht der Durchsetzung partikulärer Interessen“, so Wagner.


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