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09. September 2022 | Wirtschaft

Wifo-Konjunkturbericht: Regierung fährt Österreichs Wirtschaft weiterhin an die Wand!

FPÖ-Wirtschaftssprecher Angerer: "Preistreibende Maßnahmen wie etwa die Russland-Sanktionen beenden und die demnächst in Kraft tretende CO2-Steuer begraben!"

FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer.

Foto: FPÖ

„Der aktuelle Wifo-Konjunkturbericht bestätigt erneut unsere Kritik an dieser schwarz-grünen Regierung. Seit Monaten warnen wir nämlich vor den negativen Auswirkungen des massiven Inflationsanstiegs und vor der Preisspirale nach oben. Anstatt als ersten Schritt den gemeinsamen Weg der EU-Sanktionen gegen Russland zu verlassen, fahren Karl Nehammer, Werner Kogler und Co. Österreichs Wirtschaft lieber weiter an die Wand“, kritisierte heute, Freitag, FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer.

Konjunktur stagniert, Inflation steigt weiter

Laut Wifo werde sich die Konjunktur im laufenden zweiten Halbjahr weiter eintrüben, und auch die Inflation werde sich beschleunigen. „Ende des Jahres werden die Auswirkungen der jetzigen Entwicklungen sowie der unzureichenden und fehlerhaften Entscheidungen von ÖVP und Grünen erst ihre wirkliche Tragweite entfalten. Dann werden das Ausmaß und die Dramatik, die wir jetzt bereits erahnen können, erst wirklich zuschlagen“, warnte Angerer und forderte Aktionen ein: „Wenn die schwarz-grüne Regierung sich nicht bald für Österreich als Wirtschaftsstandort und für die Menschen im Land einsetzt, dann sehe ich noch schwerere Zeiten auf Österreich zukommen. Wir müssen endlich bei den Ursachen ansetzen, indem Strom- und Gaspreis entkoppelt werden und das 'Merit-Order'-Prinzip fällt“, forderte Angerer.

Strompreisbremse wirkt nur punktuell

„Das Problem an 'Bremsen' wie der aktuellen Strompreisbremse ist, dass sie nur punktuell wirken. Die Mehrkosten für Energie schlagen sich aber auch in allen anderen Lebens- und Wirtschaftsbereichen nieder. Nur, wenn wir den Energiepreis in den Griff bekommen, werden wir auch die anderen Preise dauerhaft senken können“, gab Angerer zu bedenken: „Die Produktionskosten für Unternehmen sind nicht mehr kalkulierbar und auch nicht mehr leistbar. Wenn das so weiter geht, werden viele Betriebe ihre Produktionen zurückfahren oder einstellen müssen, das Resultat sind Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, fehlende Roh- und Produktionsstoffe und ein Abreißen der Lieferketten.“

CO2-Steuer in jetziger Situation unverantwortlich

„Das können wir nur verhindern, wenn endlich gehandelt wird und wir uns von nicht zielführenden, preistreibenden Maßnahmen wie den Russland-Sanktionen verabschieden, die letztendlich der österreichischen Wirtschaft mehr schaden als nutzen, und die demnächst in Kraft tretenden CO2-Steuer begraben, die sehr stark zur Teuerung in unserem Land beitragen würde – eine solche Steuer einzuführen, ist in der jetzigen Situation völlig unverantwortlich“, sagte Angerer.


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