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08. April 2021 | Medien

Willkürliche Ungarn-Beschimpfung wegen kritischen TV-Beitrags ist verwerflich

FPÖ-Mediensprecher Hafenecker: "Jene, die Attacke auf Pressefreiheit in Ungarn herbeiphantasieren, schweigen zu versuchtem Medienkauf von Schwarz-Grün."

Willkürliche Ungarn-Beschimpfung wegen kritischen TV-Beitrags ist verwerflich - FPÖ-Mediensprecher Hafenecker: "Jene, die Attacke auf Pressefreiheit in Ungarn herbeiphantasieren, schweigen zu versuchtem Medienkauf von Schwarz-Grün."

Foto: FPÖ

„Kritik von Journalisten an Journalisten als Grund für willkürliche Ungarn-Verunglimpfung herzunehmen und eine Attacke auf die Pressefreiheit in unserem Nachbarland herbeizuphantasieren, ist absolut verwerflich, durchschaubar und auch zutiefst heuchlerisch“, kritisierte heute, Donnerstag, FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker die Skandalisierung eines Beitrags im ungarischen Fernsehen über die Recherche einer österreichischen Journalistin.

Inseraten-Flut und üppige Hilfspakete

„Gerade von jenen, die heute in künstliche Schnappatmung verfallen sind, ist nämlich nichts zu hören, wenn die schwarz-grüne Regierung versucht, sich gefällige Berichterstattung durch sündteure Inserate und frei Hand vergebene Corona-Hilfspakete zu sichern und damit Medien gleichzuschalten. Genauso laut wird geschwiegen, wenn von einer Abgeordneten einer Regierungspartei der Ausschluss regierungskritischer Medien von Fördermitteln gefordert wird, wie dies die grüne Mediensprecherin Eva Blimlinger getan hat, oder unter dem Deckmantel des Kampfes gegen ‚Hass im Netz‘ Zensur im Internet betrieben wird. Gar nicht zu sprechen von der pauschalen Diffamierung von Bürgern, die gegen die Einschränkung ihrer Grund- und Freiheitsrechte demonstrieren, durch Regierungsmitglieder und der unreflektierten Übernahme dieses Gedankenguts. Meinungs- und Pressefreiheit zählen zu den höchsten Gütern der Demokratie, dazu zählt auch die Kritik an journalistischer Arbeit, ob man diese nun für berechtigt hält, oder nicht“, betonte Hafenecker.


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