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25. März 2021 | Umwelt, Verkehr, Wirtschaft

Wirtschafts-Schwergewichte bestätigen FPÖ-Kurs und gehen gegen grüne Verkehrsministerin in Stellung

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Offener Brief an Kanzler Kurz gegen Verbot von Verbrennungsmotoren spricht deutliche Sprache."

Die in den Augen der FPÖ rigorose, unvernünftige und völlig überzogene Politik der grünen Verkehrsministerin zum Thema Auto und Verbrennungsmotor hat nun auch gewichtige Unternehmen auf den Plan gerufen. In einem „offenen Brief“ an Bundeskanzler Sebastian Kurz gehen Firmen wie Magna, AVL List, KTM, Österreichs Automobilimporteure, die Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC, Landwirtschaftskammer sowie die Wirtschaftskammer gegen die Pläne von Ministerin Leonore Gewessler auf die Barrikaden und fordern den Kanzler auf, sich in der EU für Technologie-Offenheit und damit gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren sowie für faire Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung und den Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen einzusetzen. Hintergrund des „offenen Briefes“ ist das inoffizielle Schreiben von insgesamt zehn EU-Staaten (darunter auch Österreich), in dem diese von der EU-Kommission ein Ausstiegsdatum für den Verlauf von Autos mit Verbrennungsmotoren erfragen.

Saubere Zukunft ohne Verbote

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Die Unterzeichner dieses „offenen Briefes“ haben meine volle Unterstützung, führen sie doch durchwegs Argumente an, die eine saubere Zukunft des motorisierten Individualverkehrs garantieren, ohne dabei mit Verboten arbeiten zu müssen. Denn die Frage ist nicht, ob ein Auto einen Verbrennungsmotor hat, sondern womit dieser betrieben wird. Es wäre ein fataler Fehler, bei einer Perspektive für die Zukunft den Verbrennungsmotor auszublenden. Denn diese werden in Zukunft vermehrt mit synthetischen Kraftstoffen und Biosprit betrieben. Selbst wenn von heute weg nur noch rein Elektroautos verkauft würden, können die CO2-Ziele nicht erreicht werden. Um die CO2-Bilanz nachhaltig und schnell zu verbessern, muss die bestehende Flotte im Zentrum der Überlegungen stehen. Und hier spielen die Treibstoffe eine entscheidende Rolle. Darauf ist der Fokus der Anstrengungen zu legen – und nicht auf Verbote von Verbrennungsmotoren.“

Mehr als 300.000 Arbeitsplätze sind ein Argument

Den „offenen Brief“ an den Bundeskanzler wertet der FPÖ-Obmann als Hilfeschrei der Automobil-Wirtschaft, die mehr als 300.000 Arbeitsplätze in Österreich sichert: „In Verhandlungen mit der grünen Ministerin war es anscheinend nicht möglich, die Weichen richtig zu stellen – jetzt soll es der Bundeskanzler richten. Ich hoffe auch im Sinne der Fahrzeugbesitzer, dass auch Ministerin Gewessler die Argumente der Branche hört und ihre politisch motivierte Ablehnung des Individualverkehrs noch einmal überdenkt“, so Hofer, der in einem so drastischen Aufruf an den Kanzler auch ein Sinnbild für die Stimmung und die Diskussionskultur zwischen den Regierungsparteien erkennt.


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