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30. Juni 2022 | Aussenpolitik

Wo bleibt Regierungs-Hilfe für Betroffene nach den schweren Unwettern?

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Kanzler 'schwanzelt' lieber bei Erdogan und der NATO herum, als die Österreicher zu unterstützen."

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.

Foto: FPÖ

Regionen von Kärnten, Salzburg und Oberösterreich wurden in den letzten beiden Tagen von heftigen Unwettern heimgesucht, die auch Murenabgänge verursacht haben. Ein 82 Jahre alter Kärntner wurde von einer Mure mitgerissen und getötet. „Es ist tragisch, das alles mitansehen zu müssen. Mein Dank gilt den tausenden freiwilligen Helfern, die hier mit vollem Einsatz bei der Arbeit sind und mitunter auch ihr Leben riskieren, um Mitmenschen zu helfen“, so FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, der sich gleichzeitig aber fragt, wo denn der Bundeskanzler ist, um den tausenden von den Unwettern betroffenen Österreichern seine Hilfe und Unterstützung zu versichern? „Das Verhalten des Bundeskanzlers ist eine Farce. Anstatt den Menschen in den verwüsteten Gebieten rasche und unbürokratische Hilfe durch die Bundesregierung zuzusichern, 'schwanzelt' er lieber am NATO-Gipfel herum, wo Österreich eigentlich nichts verloren hat, und trifft sich mit dem türkischen PräsidentRecep Tayyip Erdoğan. Schnedlitz: „Das ist wirklich eine Ohrfeige für die Menschen in unserem Land. Karl Nehammer ist ein Bundeskanzler, den Österreich nicht mehr zu interessieren scheint.“

Österreicher brauchen Kanzler, der für sie da ist

Weder gebe es bis heute eine Stellungnahme des Kanzlers zu den verheerenden Unwettern, noch haben diese katastrophalen Ereignisse Niederschlag in Nehammers Online-Kanälen gefunden. Dort seien in den letzten 48 Stunden nur Fotos mit dem niederländischen Königspaar, dem Präsidenten von Botswana, dem irischen Premierminister oder Milliardärssohn Alexander Soros zu sehen. „Wer gedacht hatte, dass das internationale Dilettieren des Kanzlers mit den Reisen zu den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin seinen Höhepunkt erreicht hat, der täuscht sich. Mit dem Besuch des NATO-Gipfels und der Audienz beim türkischen Machthaber hat Nehammer bewiesen, dass er auch weiterhin keine internationale Gelegenheit auslässt, um Österreich zu blamieren. Da hilft es dann auch nichts, wenn man betont, dass Österreich keine Bestrebungen hat, NATO-Mitglied zu werden. Alleine die Reise zur NATO hat bereits großen Symbolwert. Und während all dieser internationalen Spektakel vergisst Nehammer auf die Sorgen der Menschen in unserem Land. Das ist traurig, und das haben sich die Österreicher nicht verdient. Sie brauchen einen Kanzler, der Österreich an die erste Stelle seiner Prioritätenliste stellt“, so Schnedlitz abschließend.


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