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04. Juli 2017 | Wirtschaft

Wurm: Nein zur zwangsverordneten "Smart Meter"-Einführung!

Ohne Rechtssicherheit und einer Überprüfung auf Anwendertauglichkeit des Systems, sollte Einführung erst gar nicht stattfinden.

Die E-Wirtschaft kann den ehrgeizigen Zeitplan beim "Smart Meter", der strenger ist als der EU-Zeitplan, nicht einhalten und bemüht sich bei Wirtschaftsminister Harald Mahrer um einen Aufschub. „Dass der Austro-Fahrplan, nämlich 95 Prozent der Haushalte bis 2019 mit Smart Meter auszustatten, nicht halten wird, war von Anfang an klar. Das viel größere Problem ist jedoch die äußerst fragwürdige Tauglichkeit des 'Smart Meter' selbst. Die schwarz-rote Bundesregierung hat unsere Initiativen - einerseits die Forderung nach mehr Rechtssicherheit für die Kunden und andererseits die Durchführung einer konsumentenschutzrechtlichen Überprüfung der Anwendertauglichkeit des Systems - abgelehnt. Damit werden die österreichischen Konsumenten mit einem untauglichen System zwangsbeglückt, von dem sie nicht wissen, ob es tatsächlich Vorteile bringt oder einfach nur ‚Elektroschrott‘ ist“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm.

Bringt "Smart Meter“ tatsächlich Energieeinsparungen?

Wurm erwartet sich, dass der zuständige Bundesminister alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfe, die „Smart Meter“-Einführung zu stoppen. Zumindest sollte es gelingen, kleine Haushalte mit einem geringeren Stromverbrauch generell vom Einbau auszunehmen. So könnten nämlich Privathaushalte mit geringem Jahresverbrauch von dieser unverhältnismäßigen Belastung befreit werden. „Man wird sehen, ob der 'Smart Meter' den Haushalten tatsächlich Energieeinsparungen bringt – nach allem, was bislang zu diesem System bekannt geworden ist, darf jedenfalls daran gezweifelt werden. Energieeinsparungen sind absolut zu begrüßen, aber finanzielle Mehrbelastungen des Endverbrauchers lehnen wir rundweg ab. Zwänge und lediglich Bürokratie und Kosten verursachende Vorschriften sind für die FPÖ jedenfalls der falsche Weg“, so Wurm.


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