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09. September 2022 | Verkehr, Wirtschaft

Zusammenbrechende Diesel-Versorgung muss Rücktritt des OMV-Managements zur Folge haben!

FPÖ-Verkehrssprecher Hafenecker: "Rückzahlung der Millionen-Gagen nach brandgefährlichem Totalversagen ist ebenso geboten."

Angesichts der zunehmenden Diesel-Knappheit an Österreichs Tankstellen forderte FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker heute, Freitag, das OMV-Management zum sofortigen Rücktritt und zur Rückzahlung ihrer Gagen auf: „Was hier passiert, ist nichts anderes als völliges Totalversagen. Infolge des Raffinerie-Unfalls gab der Hauptausschuss des Nationalrats fast ein Drittel der staatlichen Diesel- und Erdöl-Notstandsreserven frei, zuletzt am 11. Juli. Dort konnten uns die OMV-Vertreter keine einzige Frage darüber beantworten, was eigentlich genau passiert ist und wie alt der kaputte Raffineriekessel war. Dieses Unternehmen erzielt aufgrund des Energiepreis-Wahnsinns und damit auf Kosten der Bürger Rekordgewinne und verfügt über fünf Manager, die Millionen-Gagen kassieren. Da sie offensichtlich nicht in der Lage sind, die Treibstoffversorgung sicherzustellen, müssen sie sofort abtreten und ihre üppigen Gehälter zurückbezahlen!“

Inkompetenz, gepaart mit arroganter Dreistigkeit

Für den freiheitlichen Verkehrssprecher komme zur „eklatanten Inkompetenz“ der OMV-Vorstände auch noch eine „arrogante Dreistigkeit“, die beispiellos sei. „Seitens der OMV wurde uns auch in großen Worten eine Besichtigung der vom Unfall betroffenen Raffinerie zugesagt. Diese hätten wir gerne angenommen, bekamen auf ein entsprechendes Mail aber nicht einmal eine Antwort“, erklärte Hafenecker und forderte auch Energieministerin Leonore Gewessler dazu auf, sofort für Aufklärung zu sorgen: „Was ist in dieser Raffinerie tatsächlich passiert? Wann wird sie wieder ihren uneingeschränkten Betrieb aufnehmen können? Wie soll die Versorgungssicherheit an unseren Tankstellen sichergestellt werden, und wurden die freigegebenen Notstandsreserven wieder aufgefüllt? Die Ministerin muss umgehend Antworten auf diese Fragen liefern!“

Wie viele Notstandsreserven haben wir noch?

Denn die Unfähigkeit der OMV-Manager und der Bundesregierung gefährde die ohnehin bereits dramatische Energieversorgungs-Situation noch weiter. „Das Festhalten am selbstzerstörerischen Russland-Sanktionswahn von Schwarz-Grün mit rot-pinker Beihilfe hat zur Diesel-Knappheit geführt. Doch als wäre das nicht schon fahrlässig genug, hatten diese vier Parteien keine bessere Antwort auf den Dilettantismus des OMV-Managements, als auch noch die Notstandsreserven zusammenzuschrumpfen. Die Situation ist daher brandgefährlich, immerhin macht Diesel 80 Prozent des heimischen Spritverbrauchs aus “, so Hafenecker.


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