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08. Jänner 2019

AK-Rösch: "Fairnessabkommen für die AK-Wahl - 2019 zum Jahr der österreichischen Arbeitnehmer machen!"

Wien (OTS) - „Machen wir das Jahr 2019 gemeinsam zum Jahr der österreichischen Arbeitnehmer. Ein nationaler Schulterschluss zum Wohle der Arbeiter und Angestellten ist jedenfalls wesentlich wichtiger, als das übliche parteipolitisch motivierte Gezänk“, appellierte heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Bundesrat Bernhard Rösch an seine Kollegen innerhalb der Arbeiterkammer.

„Wir alle“, so Rösch, „die wir politisch tätig sind, kennen die Mechanismen der parteipolitischen Arbeit ganz genau. Wir alle, die wir politisch tätig sind, wissen auch ganz genau, dass am Ende nur die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Landsleute im Vordergrund stehen muss. Wir sind keine ‚Erwählten‘, wir sind ‚Gewählte‘, um hier ein Zitat von Willy Brandt verwenden zu wollen und genau unter dieser Prämisse sollten wir gemeinsam danach streben, dass bei aller unterschiedlicher Meinung der Wahlkampf für die AK-Wahl Ende März fair und anständig bleibt. Daher lade ich alle meine Kollegen ein, ein Fairnessabkommen im Vorfeld abzuschließen, das darauf abzielen soll, auf persönliche Untergriffe zu verzichten und auf der anderen Seite die Wahlkampfkosten zu minimieren“, so Rösch.

„Die Arbeiterkammer darf und soll nicht ‚das goldene Kalb‘ der einen oder der anderen politischen Richtung sein. Die Arbeiterkammer muss vielmehr eine Serviceeinrichtung für alle Arbeiter und Angestellten sein und wir müssen auch über die Weiterentwicklung der AK ohne Tabus reden können. Da geht es auf der einen Seite um moderne Transparenzregeln und auf der anderen Seite um eine Compliance, die viele Mitglieder bis heute vermissen. Die Arbeiterkammer darf jedenfalls nicht zum Spielball für parteipolitische Interessen verkommen und sie darf auch nicht als ‚Oppositionsbollwerk‘ gegen die Bundesregierung verstanden werden. Wenn wir uns alle auf diese grundlegenden Aufgaben einigen können, dann ist jedenfalls der erste Schritt zu einem pluralistischen Miteinander getan“, so Rösch.


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