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31. Jänner 2020 | Europäische Union

"Brexit": Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

FPÖ-Europasprecherin Steger: "Austritt der Briten ist kein Grund zur Freude, aber Chance für Reformen in der Europäischen Union."

„Der EU-Austritt der Briten heute um Mitternacht ist unerfreulich und wird einige Nachteile mit sich bringen. Es hätte aber nicht soweit kommen müssen. Die abgehobenen EU-Eliten tragen dafür jedoch die volle Verantwortung, denn jahrelang wurde nicht realisiert, dass sie mit ihrer Zentralisierungs- und Einwanderungspolitik auf dem Holzweg sind“, sagte heute, Freitag, die freiheitliche EU-Sprecherin Petra Steger.

"Böse Rechtspopulisten" sind nicht schuld

„Diametral zum EU-Dauermärchen, dass ‚die bösen Rechtspopulisten‘ den ‚Brexit' provoziert hätten, will die EU noch immer nicht wahrhaben, was tatsächlich die Briten zum Austritt gezwungen hat: Die Bevormundung durch einen ausufernden Zentralismus sowie das bis dato ungelöste Migrations-Chaos seit 2015“, kritisierte Steger.

"Weniger EU, dafür effizienter"

„Diesen Weckruf der Briten müssen sich die EU-Spitzen endlich zu Herzen nehmen und so handeln, wie sie es sich selber im Weißbuch zur EU-Zukunft vorgenommen haben: ‚Weniger EU, dafür effizienter‘. Das schließt etwa Beitragserhöhungen aus, wenn die Union schrumpft und wenn seit Jahren Bürokratieabbau versprochen wird, kann das kein Grund dafür sein, von den Nettozahlern mehr Geld einzufordern. In wenigen Stunden wird die erste große Rechnung präsentiert. Sollte die EU nicht endlich umdenken, ist es bis zum nächsten EU-Austritt nur noch eine Frage der Zeit“, betonte Steger.


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