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18. Dezember 2018

Dinghofer-Institut verleiht Medienpreis an „Zur Zeit“

Wien (OTS) - Am 10. Dezember verlieh das DI – Dinghofer-Institut – Studiengesellschaft für Politikforschung erstmals seinen Medienpreis. Erster Preisträger war der W3-Verlag für die Herausgabe der Zeitschrift „Zur Zeit“. Die Preisübergabe wurde von DI-Präsidenten NAbg. Mag. Dr. Martin Graf vorgenommen. Er überreichte eine Verleihungsurkunde sowie einen Scheck von 1.000 Euro an den Mitherausgeber von „Zur Zeit“ Andreas Mölzer. Eine Würdigung des Verlages nahm der renommierte Journalist Prof. Dr. Reinhard Olt vor, der in seiner Laudatio die Wichtigkeit von Medien unterstrich, die sich dem Druck der „politcal correctness“ nicht beugen. DI-Präsident Graf hob in seiner Rede hervor, dass gerade linke Medien, die für sich selbst stets die Presse- und Meinungsfreiheit beanspruchen, dies gegenüber politisch anders gepolten Medien nicht gelten lassen würden.

Die Wochenzeitschrift „Zur Zeit“ wurde 1997 gegründet. Abseits des publizistischen „mainstream“ behandelt „Zur Zeit“ Woche für Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Es kommen dabei Standpunkte zu Wort, die in Medien, die der „political correctness“ verschrieben sind, keinen Platz finden. Auf diese Weise sorgt „Zur Zeit“ dafür, dass auch in Österreich zumindest ansatzweise eine Meinungsvielfalt erreicht wird.

Das Dinghofer-Institut wurde 2010 vom damaligen Dritten Präsidenten des Nationalrats NAbg. Mag. Dr. Martin Graf gegründet. Jährlich lädt der Verein seitdem in die Räumlichkeiten des Parlaments, wo unter der Schirmherrschaft des Dritten Präsidenten und unter dem Titel „res publica“ ein Symposium abgehalten wird. Die darin behandelten Fragestellungen befassen sich zumeist mit Themen aus dem rechts-, vor allem dem verfassungshistorischen Bereich. Es wurden jedoch auch bereits Fragen, wie zu den Kompetenzen des Bundespräsidenten länderübergreifend erörtert. Ebenso im Rahmen des Dinghofer-Symposiums wird seit 2011 die „Franz-Dinghofer-Medaille“ in den Kategorien „Verdienste um die Demokratie“ und „Verdienste um die Wissenschaften“ verliehen – zuletzt etwa an den Wirtschaftswissenschaftler, ehemaligen Vizedirektor der Weltbank und Professor an der Universität Malaya Robert Holzmann.


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