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08. März 2019 | FPÖ, Frauenpolitik

Erstmals freiheitlicher Frauenpreis ‚Aelia‘ verliehen

Schimanek: „Für uns ist es wichtig, Frauen zu stärken und sie in ihren Entscheidungen zu ermutigen.“

„Für uns ist es wichtig, Frauen zu stärken und sie in ihren Entscheidungen zu ermutigen“, erklärte heute, Freitag, die Bundesobfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen, Carmen Schimanek, anlässlich der gestrigen Veranstaltung „Frauen.Welt.Weit“, bei der am Podium die freiheitliche Abgeordnete zum Landtag, Cornelia Michalke, die Leiterin des Verbindungsbüros Kärnten in Brüssel, Martina Ratter und die Wachtmeisterin Jasmin Puchwein über ihre Erfahrungen im Ausland diskutierten. „Die Geschichten unserer Podiumsgäste waren äußerst spannend und interessant. Es waren drei wirklich beeindruckende Frauen, deren unterschiedlichen Erfahrungen und Erzählungen ein Stück weit zeigen sollen, was man, allen Widerständen zum Trotz, auch erreichen kann“, betonte Schimanek.

"Das Wichtigste ist die Wertschätzung"

Auch die 3. Präsidentin des Nationalrates, Anneliese Kitzmüller, hielt in ihrer Rede fest, wie notwendig es sei, Frauen in ihren Entscheidungen zu bestärken: „Das Wichtigste ist die Wertschätzung - egal, ob wir arbeiten gehen, oder zuhause sind, ob wir Kinder bekommen, oder keine. Für das kämpfe ich, dass die Entscheidung anerkannt und wertgeschätzt wird.“

"Humor und Kraft behalten"

Die einleitenden Worte hielt die Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich, Karin Kneissl, die über ihre eigenen Erfahrungen im Ausland berichtete. „Das ist die Lektion, die ich bei meinen Auslandsreisen mitgenommen habe. Es gibt im Leben immer wieder Situationen – ich glaube, die kennt jeder -, da kann man verzweifeln oder schmunzeln, aber solange man sich die notwendige Prise Humor und die Kraft behält, kann man diese meistern.“ Zu der derzeitigen Situation im diplomatischen Dienst hielt sie fest: „Wir haben heute im österreichischen diplomatischen Dienst eine wachsende Zahl von Frauen in Botschafterpositionen - derzeit knapp 30 Prozent - und fünf von acht Sektionsleitern im Außenministerium sind Frauen." Dies war in den 1980er Jahren jedoch noch eine Ausnahme: "Ich kann nur meinen Hut ziehen vor all meinen Kolleginnen, die es geschafft haben, alle sich ihnen entgegenstellenden Herausforderungen zu meistern.“

Eigenverantwortung der Frauen wichtige Errungenschaft

Darüber hinaus hob Kneissl auch die Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte im Bereich der Frauenrechte in Österreich hervor: „Wir haben das Riesenglück, dass wir heute in Eigenveranwortung leben können. Das war nicht immer so, denn lange waren Frauen ja gewissermaßen unter Vormundschaft in Fragen wie: ‚Darf sie einen Beruf ergreifen, darf sie den Pass beantragen?‘ Sein Leben selbst verantworten zu dürfen und dafür gerade zu stehen, ist etwas ganz Besonderes und eine wichtige Errungenschaft.“

Verdiente FPÖ-Politikerin Moser ausgezeichnet

Im Zuge der Veranstaltung wurde auch zum ersten Mal der freiheitliche Frauenpreis „Aelia“ verliehen. „Es gibt so viele inspirierende Frauen, die uns im alltäglichen Leben begegnen und die für uns ein Vorbild sind. Daher haben wir diesen Preis auch ins Leben gerufen, um den Heldinnen des Alltags eine Bühne zu bieten, und es freut mich sehr, dass wir mit Helga Moser eine Preisträgerin gefunden haben, die sowohl in politischer, als auch in sozialer Sicht Vieles bewegt und geleistet hat. Sie fördert durch ihr Engagement Frauen auf vielen verschiedenen Ebenen und besitzt eine emotionale Intelligenz, gepaart mit dem Mut und dem Willen, anderen zu helfen. Frau Moser hat sich mit ihrer idealistischen Arbeit diese Auszeichnung wirklich verdient“, so Schimanek.


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