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18. November 2021 | Familie, Finanzen, Parlament

Familienleistungen müssen endlich an die Inflationsrate angepasst werden

FPÖ-Familiensprecherin Mühlberghuber: "Seit 1994 wurde Familienbeihilfe um nur zwölf Prozent erhöht, während die Inflation seither 57,4 Prozent ausmacht."

FPÖ-Familiensprecherin Edith Mühlberghuber forderte in der Budgetdebatte im Nationalrat heute, Donnerstag, eine jährliche Anpassung aller Familienleistungen an die Inflationsrate und brachte einen entsprechenden Entschließungsantrag ein. Denn seit 1994 sei die Familienbeihilfe um nur 12,30 Euro erhöht worden, das entspreche zwölf Prozent. Im gleichen Zeitraum habe die Inflationsrate 57,4 Prozent betragen. Dies sei ein enormer Wertverlust. Das 2002 eingeführte Kinderbetreuungsgeld wiederum sei überhaupt noch nie erhöht worden. Stattdessen sei es mit der Reform 2017 teilweise sogar zu Kürzungen gekommen. Durch die derzeitige enorme Preiserhöhung seien die Kosten des täglichen Lebens für viele Familien immer schwieriger zu stemmen.

Reformen auch beim Unterhaltsrecht nötig

Beim Unterhaltsrecht seien für 2022 für Unterhaltsvorschüsse 138 Millionen Euro vorgesehen, also fünf Millionen Euro weniger als 2021, führte Mühlberghuber weiter aus. Man rechne damit, dass 90 Millionen Euro wieder in den Staat zurückfließen würden, der damit auf einem Schaden von 48 Millionen Euro sitzenbleibe. Hier forderte die freiheitliche Familiensprecherin längst überfällige Reformen ein.


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