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15. Dezember 2018

FPÖ-Lasar schockiert über NS-Vergleich von SPÖ-Stadtrat Hacker

Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete David Lasar zeigt sich heute schockiert über den NS-Vergleich von SPÖ-Sozialstadtrat Hacker. Hacker hatte FPÖ-Sozialministerin Beate Hartinger-Klein kritisiert und die Erhebung der Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund unter den Mindestsicherungsbeziehern mit systematischen Datenerhebungen im Dritten Reich verglichen. Dem Vernehmen nach habe Hacker bei einem gestrigen Treffen der Sozialreferenten mit der Sozialministerin noch nachgelegt und gesagt, dass der Dritte Reich Vergleich noch harmlos sei und es sich in Wahrheit um einen Ariernachweis handle. „Solche widerwärtigen Vergleiche sind nicht zu tolerieren und stellen eine grobe Verharmlosung der verheerenden Verbrechen und Morde während der Zeit des Nationalsozialismus dar. SPÖ-Bürgermeister Ludwig muss sich wirklich ernsthaft überlegen, ob eine Person wie Hacker noch für eine solche Funktion geeignet ist.“

Hackers ungebührlicher Vergleich betreffe nämlich die Verantwortung seines SPÖ-Parteikollegen Alois Stöger, der in seiner Zeit als Sozialminister das AMS und die Sozialversicherung aufgefordert habe, eben genau diese Daten zu erheben und auszuwerten, um über den Migrationshintergrund der beim AMS Gemeldeten Auskunft geben zu können. In jedem modernen westlichen Staat würden statistische Daten erhoben, um zielgerichtet auf bestimmte Entwicklungen und Bedürfnisse reagieren zu können, etwa in Bezug auf den Bedarf von zusätzlichen Deutschkursen. „Ich erwarte mir eine umgehende Entschuldigung von Hacker sowie eine passende Reaktion von Bürgermeister Ludwig und SPÖ-Parteichefin Rendi-Wagner, dass solche verbalen Entgleisungen nicht toleriert werden“, so Lasar.


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