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29. November 2018

FPÖ-Raml: „Islamische Gebetsgesänge auf Linzer OK-Platz sind reine Provokation“

Wien (OTS) - Entsetzt zeigte sich heute der freiheitliche Linzer Bundesrat, Dr. Michael Raml, über die Aktion zweier Künstler, die schon im Vorfeld zu Kontroversen führte. „In die Vorweihnachtszeit gehören für mich weihnachtliche Dekoration und Weihnachtslieder, aber bestimmt keine muslimischen Gebetsrufe, die ab 2. Dezember über den Linzer OK-Platz schallen sollen“, so Raml.

„Aus der Marienkapelle auf dem besagten Platz sollen dann einmal täglich zum Beginn der muslimischen Gebetszeit Muezzin-Rufe erschallen, die sich für Spaziergänger sicherlich nicht vertraut und weihnachtlich anhören werden", sagte Raml. Er halte es für eine reine Provokation, solch eine Aktion mitten in der Vorweihnachtszeit, in der sich die meisten Menschen Besinnlichkeit und Ruhe wünschen, durchzuführen.

„Initiator dieses Projektes ist das ‘Offene Kulturhaus‘, das Teil des ‘Oberösterreichischen Kulturquartiers‘ ist. Letztlich finanzieren darf diese Aktion also der Steuerzahler, da das ´Oberösterreichische Kulturquartier´ vom Land Oberösterreich mit fast fünf Millionen Euro subventioniert wird", erklärte Raml.

„So wichtig freie Religionsausübung für unseren Staat auch ist, halte ich es für wahrlich unangebracht, die Linzer Bevölkerung in ihrem Weihnachtsfrieden mit muslimischen Gebetsrufen aus einer katholischen Kirche zu stören", betonte der Bundesrat und appellierte an alle Beteiligten: „Solche Provokationen haben keinen Platz in der Weihnachtszeit!"


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