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28. November 2018

FPÖ-Rauch: „Umweltausschuss bereitet Allparteien-Antrag gegen grenznahe Atommüll-Endlager vor“

Wien (OTS) - Derzeit ist man in Tschechien auf der Suche nach einem Atommüll-Endlager für den atomaren Abfall der Atomkraftwerke Temelin und Dukovany. Hierzu ist ein Standort im Gespräch, der nur rund 57 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt ist. „Das geplante Endlager stellt eine massive Bedrohung für Österreich dar und muss mit allen Mitteln verhindert werden. Daher wird auf Initiative der FPÖ bis zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses ein Antrag formuliert, in dem sich alle Parteien des Nationalrates gegen die Pläne der tschechischen Regierung und weitere Atommüll-Endlager aussprechen. Gemeinsam werden wir derartige Pläne mit allen Mitteln bekämpfen“, sagte heute FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Die österreichische Bundesregierung spricht sich klar gegen Atomkraft und die damit verbundenen Gefahren aus. Ein Atommüll-Endlager an der Grenze zu Österreich darf niemals realisiert werden. Wir wollen und werden uns der Gefahr einer radioaktiven Bedrohung in unmittelbarer Grenznähe nicht aussetzen“, bekräftigte Rauch. Er warnte, dass auf Grund der langen Halbwertszeit des Abfalls die radioaktive Belastung erst nach vielen tausend Jahren auf ein natürliches Niveau sinkt. Generationen würden somit einem massiven Sicherheits- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt. „Der gemeinsame Schulterschluss gegen grenznahe Atommüll-Endlager ist daher ein erster wichtiger Schritt von vielen. Wir werden mit Sicherheit nicht lockerlassen und alle Mittel einsetzen, damit Lager an der Grenze zu Österreich verhindert werden können“, betonte Rauch.

Der Umweltsprecher hat daher bereits eine umweltfreundlichere Lösung für die Zukunft parat: „Tschechien wäre gut beraten, aus der Atomkraft auszusteigen und auf den Ausbau erneuerbarer Energie zu setzen. Dann müsste man nicht über den Bau weiterer Atommüll-Endlager nachdenken und gleichzeitig kann das hierfür aufgewendete Geld in den Klima- und Umweltschutz investiert werden. Eine Win-Win Situation für Mensch und Umwelt“, so Rauch.


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