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19. Dezember 2018

FPÖ-Schimanek: „Einigung bei den Löhnen im Handel ist ein gutes Zeichen vor Weihnachten“

Wien (OTS) - Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter der Sparte „Handel“ einigten sich eine Woche vor Weihnachten bei den Lohnverhandlungen. Die Kollektivverträge werden um 2,5 Prozent angehoben, mindestens jedoch um 48 Euro, was bis zu 3,2 Prozent entspricht. Erfreut über diese Einigung zeigte sich heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek: „Dadurch, dass geringe Einkommen mehr profitieren, wird sich auch die Gehaltsschere in Österreich ein klein wenig schließen, da hiervon meist Frauen betroffen sind.“

Besonders positiv sieht Schimanek die höhere Anrechnung von Karenzzeiten von zehn auf 24 Monate. „Das ist eine langjährige freiheitliche Forderung, für die ich mich stets stark gemacht habe. Es freut mich, dass es den Lohnverhandlern gelungen ist, dieses wichtige frauenpolitische Anliegen zu einem positiven Abschluss zu bringen. Die vielen im Handel beschäftigten Frauen werden stark davon profitieren“, so Schimanek.

Schimanek hofft, dass bei den noch ausstehenden Lohnverhandlungen die anderen Branchen in Sachen Karenzzeiten nachziehen werden: „Durch die noch zu geringe Anrechnung der Karenzzeiten fallen Frauen häufig um Gehaltsvorrückungen, was ein wichtiger Faktor für die große Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen in Österreich ist. Deshalb ist es sehr wünschenswert, dass auch in den anderen Branchen die Sozialpartner ihrer Verpflichtung nachkommen, da wir ansonsten doch noch eine gesetzliche Regelung bräuchten.“


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