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08. Februar 2022 | Frauenpolitik, Inneres, Justiz

Gewalt an Frauen: Endlich kommt eine "Notruf-App"!

FPÖ-Frauensprecherin Ecker: "Hohe Zahl an Gewalttaten zeigt den enormen Bedarf - Beratungsstellen müssen finanziell abgesichert werden."

Gewalt an Frauen: Endlich kommt eine "Notruf-App"!

Foto: Werner Grotte

„Wir müssen leider – auch vor dem Hintergrund des jüngsten Frauenmordes in Graz, bei dem anscheinend eine Frau durch Gewalteinwirkung bei einem Brand ums Leben gekommen ist – ausreichend finanzielle Mittel in die Hand nehmen, um die Instanbul-Konvention, also den Schutz von Frauen, umzusetzen. Es ist erfreulich, dass die von mir im Parlament wiederholt auch in Anträgen geforderte 'Notruf-App' nun offensichtlich von der Regierung umgesetzt werden soll. Es ist zu hoffen, dass die Umsetzung rasch und auch als wirkliche Hilfestellung für Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind und Hilfe benötigen, erfolgen wird“, so heute, Dienstag, FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker zur Presskonferenz von ÖVP-Frauenministerin Susanne Raab, ÖVP-Innenminister Gerhard Karner und der grünen Justizministerin Alma Zadić.

Hier gilt wirklich die Devise, "Koste es, was es wolle"

„Wir werden leider nicht umhinkommen, die entsprechenden Beratungsstellen für Frauen und für Mädchen in den Regionen auszubauen, weil leider der Bedarf nach wie vor, wenn nicht sogar noch mehr als je zuvor, gegeben ist. Dazu müssen auch die regionalen und dezentralen Einrichtungen finanziell abgesichert werden. Die Zahl an Femiziden im letzten Jahr, aber auch jene seit Jahresbeginn macht deutlich, dass wir weiterhin leider massiven Handlungsbedarf haben. Beim Schutz von Frauen vor Gewalt muss aus unserer Sicht die Devise gelten, ‚Koste es, was es wolle‘“, forderte Ecker. „Die drei zuständigen Ministerien für Frauen, Inneres und Justiz müssen bereits jetzt für das nächste Budget ausreichend finanzielle Mittel einplanen.“


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