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02. Juni 2022 | Medien

Hat sich nicht im Griff: ORF-Mann Pachner muss zurücktreten

FPÖ-Mediensprecher Hafenecker nach Herzinfarkt-Wunsch an Ungarns Präsident Orbán: "Unglaubliche Entgleisung auf Facebook ist nicht tolerierbar."

FPÖ-Mediensprecher Hafenecker nach krasser Beleidung Viktor Orbáns: "ORF-Mann Pachner muss zurücktreten."

Foto: FPÖ

Der Küniglberg ist um einen Skandal reicher. Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und des ORF Teletext, wünschte in einem – mittlerweile gelöschten – Posting auf seiner Facebook-Seite dem ungarischen Präsident Viktor Orbán den Tod. Wörtlich schrieb er: „Ein Herzinfarkt wäre bei seiner Körperfülle und seinem Erregungspotential schon eine faire Sache!“ Die Pressestelle des ORF ging auf Distanz zur Aussage Pachners – diese Reaktion des Künglbergs ist FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker aber nicht genug: „Als hochbezahlter ORF-Manager muss Herr Pachner wissen, was er sagen oder schreiben darf und was nicht. Es macht die Sache um keinen Deut besser, dass es sich bei seinem Posting 'nur‘'um seine Privatmeinung gehandelt haben soll und daraus keinerlei Rückschlüsse auf die Berichterstattung des ORF gezogen werden können. Mit so einer Einstellung ist Pachner als ORF-Manager fehl am Platz. Ein Rücktritt ist die einzig mögliche Konsequenz nach diesem Eklat.“

Nicht die erste schriftliche Entgleisung

Es sei zudem nicht das erste Mal, dass Karl Pachner negativ aufgefallen sei. Dem freiheitlichen Mediensprecher liegt ein Mail-Verkehr zwischen dem ORF-Manager und einem Zuschauer vor, in dessen Verlauf Pachner ein vor rund zwei Jahren gegründetes Online-Medium als „Sack voller Flöhe“ und die ÖVP-FPÖ-Koalition als „blaue Machtübernahme“ bezeichnet hatte. Dem Mail-Verkehr ist auch zu entnehmen, dass der Beschwerdeausschuss des ORF-Publikumsrates bei Herrn Pachner „die Sensibilität der Sprache im professionellen Schriftverher“ eingemahnt hat. Hafenecker: „Ein ORF-Manager, der für seine Mails an ORF-Kunden vom eigenen Haus ermahnt wird und augenscheinlich nichts daraus lernen will, der hat auf einem Geschäftsführer-Posten nichts verloren. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sollte die Konsequenzen ziehen. Ein Mitarbeiter wie Pachner schadet dem gesamten Medienunternehmen ORF.“


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