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05. Jänner 2022 | Bildung

Polaschek hat die Omikron-Welle an den Schulen verschlafen

Seit über einem Monat wird vor der Omikron-Welle gewarnt – Bildungsminister Polaschek hat davon aber offenbar nichts mitbekommen, urteilte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl. Polaschek gab heute bekannt, dass der Schulstart in der kommenden Woche mit einer durchgehenden Maskenpflicht – auch während des Unterrichts – erfolgen werde. Zusätzlich soll die Anzahl der PCR-Tests an den Schulen von einem auf zwei pro Woche erhöht werden. „Diese ‚Strategie‘ war leider nicht anders zu erwarten. Dass die Kinder nun durchgehend Maske tragen müssen, ist nicht nachvollziehbar und hat schwere negative Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Kinder. Das Verhalten Polascheks ist empathielos“, so Hermann Brückl.

Beispiel München

Wie sehr im Bildungsministerium geschlafen werde, zeige auch der Umstand, dass die Infrastruktur für das Verdoppeln der PCR-Tests erst ab dem 17. Jänner – also eine Woche nach Schulstart – zur Verfügung stehen soll. Geht es nach der FPÖ, dann seien die Testorgien aber ohnehin nicht notwendig, um einen sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten. Brückl: „Die Universität der Bundeswehr in München hat ein System ausgearbeitet, das sie auch erfolgreich umsetzt. Es beruht auf dem Einsatz von Raumluftfiltern, Plexiglaswänden und den bekannten Hygieneregeln. Es gibt keine Maskenpflicht und auch keine Tests – und es funktioniert.“

Belastung für Schüler

Österreichs Schüler leiden bereits sehr stark unter den Corona-Maßnahmen der letzten beiden Jahre. Home Schooling, Maskenpflicht & Co hätten den Kindern massive psychischen und soziale Belastungen verursacht. „Es ist endlich an der Zeit, auch in unseren Schulen wieder Normalität einkehren zu lassen. Ich befürchte nur, dass der neue Bildungsminister der falsche Mann ist, um diese Normalität zu gewährleisten. Ich weiß bis heute nicht, was Martin Polaschek als Unterrichtsminister qualifiziert“, hielt der FPÖ-Bildungssprecher abschließend fest.


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