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06. Juli 2021 | FPÖ, Gesundheit, Parlament

Umgang mit Hafeneckers Covid-Infektion zeigt völliges Behördenversagen

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Ohne Eigeninitiative des FPÖ-Abgeordneten wäre bis heute niemand informiert und nicht einmal Hafenecker selbst in Quarantäne geschickt."

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "Umgang mit Hafeneckers Covid-Infektion zeigt völliges Behördenversagen."

Foto: FPÖ

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz verurteilte heute, Dienstag, erneut die schäbige Art, mit der die ÖVP die Covid-Infektion des freiheitlichen Abgeordneten Christian Hafenecker und offensichtlich auch einiger weiterer Abgeordneter und Mitarbeiter im Parlament medial auszuschlachten versucht. Gleichzeitig wies Schnedlitz aber auch auf massives Behördenversagen in dieser Causa hin.

Außer einem kurzen Email kam - nichts

„Hafenecker wurde am Freitag das positive Ergebnis seines Wiener PCR-Gurgeltests per Mail zugestellt. Darüber hinaus erfolgte keine Information, was angesichts der aktuell sehr niedrigen Infektionszahlen – etwa telefonisch – leicht möglich gewesen wäre. Als Hafenecker das Mail las, informierte er selbst von sich aus all jene, mit denen er am Donnerstag in längerem Kontakt war. Als sich die Gesundheitsbehörde bis Montag trotz Ankündigung nicht gemeldet hatte, rief er selbst dort an und wurde von der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld informiert, dass seine Infektion dort noch gar nicht bekannt sei", erklärt Schnedlitz.

Hafenecker informierte selbst die BH

Obwohl diese dann schnell und professionell reagiert hat, steht fest: "Hätte Christian Hafenecker nicht selbst Personen aus seinem Umfeld informiert und auch bei der Behörde nachgehakt, wäre seine Infektion bis heute nicht bekannt. Das ist ein handfester Skandal. Das ‚Contact Tracing‘ funktioniert anscheinend nicht einmal bei knapp hundert Fällen in Österreich. Über die Wiener Landesgrenze hinaus scheinen die Ergebnisse nicht weitergegeben zu werden“, schildert Schnedlitz und weist darauf hin, dass ohne Hafeneckers aktive Kontaktaufnahme bei der Behörde bis heute nicht einmal ein Quarantäne-Bescheid für ihn erlassen worden wäre.


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