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04. Juni 2020 | FPÖ, Aussenpolitik

Volkspartei übt sich abermals im Verrat Südtirols

FPÖ unterstützt Wiedervereinigungs-Bestrebungen und kritisiert Verhalten der Volkspartei.

Mit seiner #verrücktnachsüden-Aufkleber-Aktion will der Südtiroler Schützenbund abermals zum Nachdenken über eine Zukunft Südtirols ohne Italien anregen. Die ÖVP hüllt sich indessen auf allen Ebenen in verwegenes Schweigen und kann sich nicht einmal dazu durchringen, die Grenzen zum südlichen Landesteil Tirols zu öffnen. Für den freiheitlichen Südtirolsprecher Peter Wurm ist das falsche Spiel der ÖVP keine Überraschung und die Position der FPÖ klar.

Alle Teile Tirols im österreichischen Vaterland

"Von unserer Seite gibt es nach wie vor volle Unterstützung für die Selbstbestimmung der Südtiroler, wobei es kein Geheimnis ist, dass wir die Wiedervereinigung aller Tiroler Landesteile im österreichischen Vaterland bevorzugen", erneuerte Wurm die freiheitliche Position und kritisierte abermals das Verhalten der ÖVP: "Die Volkspartei diesseits und jenseits des Brenners hat die Südtiroler schon so oft verraten, dass man fast den Überblick verliert. Da Verrat und Falschheit in deren DNA liegt, sollte das aber nun wirklich niemanden mehr überraschen."

"Europaregion" nur Lippenbekenntnis

"Die Krise in Bezug auf Südtirol hat für mich drei Positionen bestätigt. Zum einen wurde das Mantra der EU-Apologeten widerlegt, dass die Brennergrenze nur noch in den Köpfen bestünde, und zum anderen hat sich gezeigt, dass die Autonomie Südtirols im Ernstfall keinen Pfifferling wert ist, ebenso wenig wie das Papier, auf dem die Europaregion geschrieben steht", so Wurm.

Nicht egal, in welchem EU-Staat man lebt

Für die FPÖ ist klar, dass es so nicht weitergehen kann. "Die Corona-Krise hat auch gezeigt, dass es derzeit anscheinend nicht möglich ist, die Südtiroler als österreichische Minderheit ausreichend zu schützen. Die hohe Mortalitätsrate im Vergleich Österreich-Südtirol zeigt dies deutlich. Obwohl Südtirol eine reiche Region ist, hängt die Bevölkerung am italienischen Staat und desseen Gesundheitssystem, was fatale Folgen hat. Es hat sich gezeigt, dass es eben nicht egal ist, in welchem europäischen Staat man beheimatet ist. Wir Freiheitlichen unterstützen deshalb weiterhin den Wunsch vieler Südtiroler nach Wiedervereinigung", betonte Wurm.


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