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04. April 2022 | Arbeit und Soziales, Bauten

Wiener Gemeindebau darf nicht länger teurer sein als Wohnbaugenossenschaften!

Der Sanierungs-Stau liegt durch Misswirtschaft bei mehr als fünf Milliarden Euro – und jetzt sollen die Mieten auch noch erhöht werden.

„Die 220.000 Wiener Gemeindebaubewohner sind gegenüber Genossenschaftsmietern deutlich schlechter gestellt. Das muss sich ändern“, forderten heute, Montag, FPÖ-Bautensprecher Philipp Schrangl und Wiens FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp eine diesbezügliche Novelle des Mietrechtsgesetzes (MRG) ein.

Umfangreiche Korruptionsprobleme bei Wiener Wohnen

„Wiener Wohnen ist mit umfangreichen Korruptionsproblemen konfrontiert. Der Sanierungs-Stau liegt durch Misswirtschaft bei mehr als fünf Milliarden Euro – und jetzt sollen die Mieten auch noch erhöht werden“, kritisierte Nepp die geplante Richtwerterhöhung im Gemeindebau und verwies auf die geltende Unschuldsvermutung für alle Beteiligten. „Hier muss der Bundesgesetzgeber eingreifen. Ausfinanzierte Gemeindebauten sollen in Zukunft nicht teurer vermietet werden dürfen als zur Genossenschaftsmiete. Das bringt den Menschen ungefähr zwei Euro je Quadratmeter und Monat Ersparnis“, kündigte Schrangl eine entsprechende Initiative im Nationalrat an.

Gemeindebau-Bewohner vor SPÖ-Inkompetenz schützen

„Genossenschaften weisen die höchste Sanierungsrate auf. Der Gemeindebau kann nicht länger wesentlich teurer, unsaniert und ineffizient verwaltet sein. Hier muss die Notbremse gezogen werden. 500.000 Gemeindebau-Bewohner sind vor der Inkompetenz der SPÖ zu schützen“, betonte Nepp, der auch diesbezügliche Initiativen im Wiener Rathaus ankündigte.


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