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14. Februar 2022 | Finanzen, Frauenpolitik

"Equal Pay Day": Corona-Krise wirft Frauen noch weiter zurück

FPÖ-Frauensprecherin Ecker: "In Wahrheit ist es ein Armutszeugnis, dass wir nach wie vor jedes Jahr darüber diskutieren müssen."

FPÖ-Frauenspercherin Ecker anlässlich des "Equal Pay Day": "Corona-Krise wirft Frauen noch weiter zurück."

Foto: FPÖ

„Wie leider zu befürchten war, wirkt sich die Corona-Krise auch massiv auf den 'Equal Pay Day' aus. 'Lockdowns', Kurzarbeit, aber auch Arbeitslosigkeit haben die Situation für Frauen bezüglich der Lohnschere in unserem Land leider noch verschärft“, so die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker. Zudem seien viele Frauen von der Corona-Arbeitslosigkeit betroffen gewesen, was sich angesichts des Arbeitslosengeldes von 55 Prozent Nettorate auch gravierend ausgewirkt habe. „In Wahrheit ist es ein Armutszeugnis, dass wir nach wie vor jedes Jahr darüber diskutieren müssen. Das Reden darüber bringt keiner Frau in Österreich etwas, es sind jetzt Taten gefragt. Denn die Fakten, dass Frauen die Gehaltsverlierer in diesem Land sind, liegen leider schon lange auf dem Tisch.“

Gravierende Nachteile auch bei Pensionen

Gravierend verschärft wird die Einkommenssituation natürlich auch noch durch den Umstand, dass viele Frauen – unter anderem wegen Kinderbetreuung oder Pflegearbeit in der Familie – lediglich Teilzeit arbeiten können. „Nach wie vor wird diese wichtige Tätigkeit der Pflegezeiten und Kinderbetreuung nicht für die Pension später angerechnet. Wir brauchen in Wahrheit nicht nur gleichen Lohn für gleiche Arbeit, sondern wir müssen es auch schaffen, dass sich die Pensionsansprüche für Frauen in diesem Land ändern. Frauen haben somit nicht nur eine Lohnschere, sondern auch eine Pensionsschere. Frauen soll endlich generell eine Mindestpension zustehen, wenn sie erwerbstätig sind – und nicht nur eine Mindestpension gemeinsam mit dem Ehemann“, betonte Ecker.


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