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18. November 2020 | Arbeit und Soziales

Frühstarterbonus schafft neue Ungerechtigkeiten – Hacklerregelung muss bleiben

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Schwarz-grünes Modell benachteiligt Menschen, die Verantwortung für Kinder übernommen haben."

Frühstarterbonus schafft neue Ungerechtigkeiten – Hacklerregelung muss bleiben - FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Schwarz-grünes Modell benachteiligt Menschen, die Verantwortung für Kinder übernommen haben."

Foto: FPÖ

„Der von ÖVP und Grünen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zusammengezimmerte 'Frühstarterbonus' als Ersatz für die Hacklerregelung bringt Ungerechtigkeiten – etwa für all jene, die Verantwortung für Kinder übernommen haben“, kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. Ein kinderloser Mann, der mit 18 Jahren in das Berufsleben eingestiegen ist, werde beim Frühstarterbonus besser gestellt als eine Frau, die in Karenz war und danach einen Teilzeit-Job angenommen hat. „Das ist eine Ungerechtigkeit, die es so nicht geben darf. Es muss jene Zeit, die für die Kinderbetreuung verwendet wird, besser bewertet werden. Viele Frauen – aber natürlich auch betroffene Männer – beziehen wegen Betreuungspflichten im Alter die Ausgleichszulage. Das ist nicht gerecht und muss sich ändern“, fordert Hofer.

Betreuungszeiten müssen besser bewertet werden

Viele Verantwortungsträger in der Regierung kämen aus dem geschützten Bereich, seien kinderlos oder von einem Alter weit entfernt, das auch nur erahnen ließe, was 45 harte Berufsjahre bedeuten, bringt es Hofer auf den Punkt. „Die Abschaffung der Hacklerpension ist daher auch keine frauenpolitische Maßnahme – das Bestrafen von Männern alleine ist keine Leistung der Frauenpolitik.“ Hofer bekräftigt daher die Forderungen der FPÖ: „45 Jahre Arbeit sind genug, um abschlagsfrei in Pension gehen zu können. Betreuungszeiten – egal ob für Kindererziehung oder Pflege – müssen besser bewertet werden.“


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