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23. November 2021 | Gesundheit

Ärztekammer-Präsident muss gegen lebensgefährliche Quacksalberei im ORF vorgehen

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Trotz zweier Schlaganfälle nach Impfung zum '3. Stich' geraten - Staatsfunk muss Skandal-Sendung 'Meryn am Montag' sofort absetzen."

Entsetzt zeigt sich FPÖ-Sozialsprecherin Klubobmann-Stellvertreterin Dagmar Belakowitsch über die ORF-Sendung „Meryn am Montag“. In der Ausgabe vom gestrigen Montag beantworteten dort der Internist und „ORF-Arzt“ Siegfried Meryn und Virologe Norbert Nowotny die Fragen von Zusehern zum "3. Stich". Eine Anruferin berichtete darin, dass sie nur zwei Tage nach der zweiten Corona-Impfung einen Schlaganfall hatte. Ihrem Sohn widerfuhr dasselbe Schicksal nur vier Tage nach der zweiten Impfung. Der Sohn sei seit damals halbseitig gelähmt und befinde sich derzeit auf Reha. Trotz dieses Berichtes gaben sowohl der Fernseh-Arzt, als auch der Virologe eine klare Empfehlung für den "3. Stich". Sie erkannten keinen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung und dem Schlaganfall und gaben der Anruferin und deren Sohn lediglich den zusätzlichen Rat, in einem Krankenhaus ihre Blutgerinnungswerte überprüfen zu lassen.

Lebensgefährliche Quacksalberei und Realitätsverweigerung

Für Belakowitsch ist dieses Vorgehen ein Skandal: „Das grenzt an lebensgefährliche Quacksalberei und Realitätsverweigerung – und so etwas wird auch noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgestrahlt. Wer übernimmt die Haftung, wenn die Anruferin oder ihr Sohn auch nach dem 3. Stich schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen erleiden? Die Vorgangsweise von Meryn und Nowotny ist aus medizinischer Sicht unseriös und nicht tolerierbar. Hier muss die Ärztekammer sofort handeln!“

Ärzte als Regierungs-Propaganda-Sprachrohre

Wenn Ärzte es wagen, von der vorgegebenen Regierungslinie auch nur ein wenig abzuweichen und dies auch öffentlich zu artikulieren, sei die Ärztekammer sofort zur Stelle und drohe diesen Medizinern mit Disziplinarverfahren – manchen Ärzten sei auch die Approbation bereits entzogen worden. „Und hier setzen sich ein Internist und ein Veterinärmediziner hin und geben einer besorgten Anruferin eine ärztliche Empfehlung, die in meinen Augen lebensgefährlich ist. Ich fordere Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres auf, tätig zu werden und solchen medizinischen Unsinn sofort zu unterbinden. Bei Zweifeln – und die sind aus meiner Sicht in diesem Fall bei zwei Schlaganfällen nach Corona-Impfungen mehr als berechtigt – sollte ein Arzt im direkten Gespräch mit dem Patienten die Beratung vornehmen, und nicht zwei 'Regierungs-Sprachrohre', die offensichtlich keinen anderen Auftrag haben, als die Menschen zur Impfung zu drängen“, so die FPÖ-Sozialsprecherin.

Was sagt Medizinerin Rendi-Wagner zu Genossen Meryn?

Belakowitsch stellt auch der SPÖ-Vorsitzenden und Ärztin Pamela Rendi-Wagner die Frage, wie sie dieses hier in der ORF-Sendung an den Tag gelegte Verhalten des bekennenden Sozialdemokraten Siegfried Meryn beurteilt: „Wenn es die SPÖ-Vorsitzende mit ihrem Berufsethos ernst nimmt, dann sollte sie sich von ihrem Parteigenossen umgehend distanzieren. Der ORF wäre zudem gut beraten, nicht länger auf die Dienste von Herrn Meryn zu setzen, sondern ihn vor die Tür zu setzen.“

"Beratungsgespräch" hier zum Nachhören

Die betreffende Sendung ist in der ORF-TVthek abrufbar. Es handelt sich um die Ausgabe vom 22. November 2021 mit dem Titel „Corona: Der 3. Stich“. Das „Beratungsgespräch“ mit der Anruferin Gertraud aus Niederösterreich beginnt bei Minute 11:45.


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